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09.01.2013, 22:06

Mannheim siegt auch ohne NHL-Stars - Wolf "erlegt" die Eisbären

Panther lassen den Scorpions keine Chance

Einen Tag nach dem spektakulären Winter Game zwischen Nürnberg und Berlin (4:3) stieg am Sonntag schon der nächste Spieltag in der DEL: In Runde 35 prüften die Ice Tigers den Spitzenreiter aus Mannheim, der jedoch eine Nummer zu groß war. Auch die Eisbären zogen ohne echte Atempause in Hannover den Kürzeren. Krefeld verlor gegen Ingolstadt in der Overtime, Hamburg verspielte gegen Wolfsburg ein 3:1. Am Dienstagabend siegten Köln und Hamburg im Gleichschritt, am Mittwoch gewann Augsburg klar in Hannover.

Hannovers Sascha Goc (li.) bedrängt den Augsburger Sergio Somma - die Panther siegten letztlich klar bei den Niedersachsen.
Hannovers Sascha Goc (li.) bedrängt den Augsburger Sergio Somma - die Panther siegten letztlich klar bei den Niedersachsen.
© Getty ImagesZoomansicht

Am Mittwochabend standen sich die Hannover Scorpions und die Augsburg Panther in einem vorgezogenen Spiel des 39. Spieltags gegenüber. Die Augsburger gewannen mit 4:1 bei den Niedersachsen und rücken damit näher an die Play-off-Plätze heran. Durch den Auswärtssieg sind die Panther als Tabellensiebter nun punktgleich mit dem Sechsten und Fünften aus Ingolstadt und Berlin.

Die Augsburger bogen im zweiten Drittel auf die Siegerstraße ein, in dem sie auf 3:1 davonzogen. Nicholas Ross brachte Augsburg in Front (25.), doch Ivan Ciernik glich für die Hannoveraner kurz darauf aus (28.). Allerdings antwortete Augsburg postwendend mit dem erneuten Führungstor durch Chad Bassen nur eine Minute später. T. J. Trevelyan (40.) und Stephen Werner (54.) besorgten die weiteren Tore zum 4:1-Endstand.

Wolf erlegt die Eisbären

David Wolf
Erzielte den erlösenden Treffer: Der Hamburger David Wolf (Mitte).
© imagoZoomansicht

Am Dienstagabend standen zwei Partien auf dem Spielplan. Dabei lieferten sich vor allem die Hamburg Freezers und die Eisbären Berlin einen heißen Fight mit zehn Toren. Der 6:4-Erfolg der Freezers bescherte dem Team den zweiten Platz in der Tabelle. Und neuer Tabellendritter sind die Kölner Haie nach ihrem 5:1-Erfolg gegen den EHC München.

Die Eisbären kassierten bei ihrem dritten Auswärtsspiel binnen vier Tagen die dritte Niederlage und sind schon seit vier Spielen in Serie sieglos. Vor 6422 Zuschauern in Hamburg schossen Jerome Flaake (28.), Thomas Oppenheimer (36.) und Brandon Reid (40.) die Gastgeber im Mitteldrittel scheinbar beruhigend in Führung. Doch im Schlussabschnitt überschlugen sich die Ereignisse. Die Berliner verkürzten zunächst durch Dominik Bielke (43.) und Darin Olver (44.), doch Christoph Schubert (45.) und erneut Oppenheimer (48.) stellten den alten Abstand wieder her. Die Eisbären gaben sich aber nicht geschlagen und machten es durch die Treffer von Barry Tallackson (49.) und Mads Christensen (50.) noch einmal spannend. David Wolf erlöste die Norddeutschen (55.).

In Köln schossen Christopher Minard (13.) und John Tripp (14.) die Haie im ersten Drittel in Überzahl in Front. Felix Schütz per Doppelpack (48. und 50.) und Andreas Holmqvist (54.) erhöhten vor 8451 Zuschauern. Christian Wichert gelang der Ehrentreffer der Gäste (57.).

Adler beenden den Nürnberger Wintergame-Rausch

Der Mannheimer Matthias Plachta brachte die Adler in Nürnberg auf Kurs.
Der Mannheimer Matthias Plachta brachte die Adler in Nürnberg auf Kurs.
© Getty ImagesZoomansicht

Es war ein ereignisreiches Wochenende in der DEL: Das Winter Game ging in Nürnberg vor 50.000 Zuschauern über die Bühne, in Übersee einigten sich die Parteien im NHL-Lockout, was für zahlreiche DEL-Klubs gleichzeitig den Verlust einiger Gastspieler bedeutet. Davon unbeeindruckt baute Mannheim seinen Vorsprung an der Tabellenspitze am Sonntag aus. Die Adler siegten in Nürnberg auch ohne die bereits nach Nordamerika zurückgekehrten NHL-Stars Seidenberg und Pominville mit 3:1 und riss die Ice Tigers nach deren 4:3-Erfolg gegen die Eisbären am Samstag aus der Winter-Game-Euphorie. Plachta staubte zur Führung ab (16.), Lehoux legte im Power-Play nach (45.). Bayda ließ in Franken rund sechs Minuten vor dem Ende zwar noch einmal kurz Hoffnung aufkommen, doch letztlich fehlten den Nürnbergern die Kräfte für eine erfolgreiche Aufholjagd. Hecht brachte den sechsten Sieg in Folge schließlich unter Dach und Fach.

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Die Pinguine gingen gegen Ingolstadt zum zweiten Mal in Folge als Verlierer vom Eis - wie schon gegen Augsburg zogen die Krefelder im Penaltyschießen den Kürzeren. Dabei erwischten die Pinguine einen guten Start, als Courchaine in der sechsten Minute das 1:0 erzielte und damit im 16. Spiel den 19. Scorerpunkt verbuchte. Ein weiterer Treffer gelang den Gastgebern, bei denen Ehrhoff Richtung USA verabschiedet wurde, allerdings nicht. Vielmehr übernahm der ERC das Kommando und glich durch Motzko (26.) aus. Im Penaltyschießen sicherten sich die Oberbayern den Extrapunkt.

Auch die Hamburg Freezers mussten sich im Shoot-Out geschlagen geben, und das, obwohl sie gegen Wolfsburg mit einer 3:1-Führung ins Schlussdrittel gegangen waren. Dzieduszycki brachte die Gäste jedoch nach nur 35 Sekunden wieder heran, Moore (49.) sicherte noch die Overtime. Für die Entscheidung sorgte schließlich Haskins im Penaltyschießen. Trotz der Niederlage zieht Hamburg an den Kölner Haien (am Dienstag gegen München) vorbei auf Rang drei.

Die Eisbären kassierten einen Tag nach dem Freiluft-Match in Nürnberg die nächste Pleite. In Hannover kam der deutsche Meister mit 1:4 unter die Räder und kassierte die dritte Niederlage in Folge. Schlusslicht Düsseldorfer EG verbuchte mit dem 4:2 gegen Augsburg hingegen den zweiten Sieg in Serie, auch Kellerkind Iserlohn verließ das Eis beim 3:0 gegen die Straubing Tigers als Gewinner.

09.01.13
 
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