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28.12.2012, 22:20

32. Spieltag: Berlin feiert sechsten Heimsieg in Folge

Krefeld entführt die Punkte aus Köln

Der 32. Spieltag in der DEL stand eindeutig unter dem Motto "Verfolgerduell" - der Tabellenzweite Köln unterlag dem Dritten Krefeld, während die fünftplatzierten Berliner die nur einen Rang schlechter postierten Ingolstädter auf Abstand hielten. Hamburg nutzte die Gunst der Stunde und verkürzte den Abstand zum Toptrio. Siege fuhren auch Straubing, Hannover und Nürnberg ein.

Kölns Felix Schütz gegen Mark Voakes (re.)
Rassiges Duell: Kölns Felix Schütz gegen Mark Voakes (re.).
© imagoZoomansicht

Heiß ersehnt wurde das Duell der Kölner Haie mit den Krefeld Pinguinen. Nicht nur, dass es das Spiel des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten war, es war auch ein echtes rheinisches Derby - und dann hatten sich beide Mannschaften zuletzt in guter Verfassung präsentiert. Die Partie erfüllte dann auch die in sie gesetzten Erwartungen - satte elf Tore gab es zu sehen! Den Krefeldern gelang durch Mark Voakes (2.) und Roland Verwey (6.) ein klassischer Blitzstart, doch die Haie drehten den Spieß in der Folge um: Philip Riefers (6.), Rok Ticar (21.), Alexander Weiß (21.) und Charlie Stephens (27.) waren für die Gastgeber erfolgreich. Andreas Driendl (33.) und erneut Verwey (36.) sorgten allerdings für den 4:4-Gleichstand vor dem letzten Abschnitt.

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Im Schlussdrittel waren die Zeiger also wieder auf null gestellt, doch nicht allzu lange. Andreas Holmqvist (46.) brachte die Hausherren erneut in Front und die Halle bebte. Allerdings nur für kurze Zeit, denn Martin Schymainski (47.) und Elia Ostwald (52.) legten den Schalter wieder um - Krefeld lag nun mit 6:5 vorne und ließ sich den Sieg danach nicht mehr nehmen.

Sechster Sieg in Folge: Berlin beweist Heimstärke

Fünf Heimsiege in Folge hatten die Eisbären Berlin zuletzt eingefahren. Gegen den ERC Ingolstadt sollte diese Serie selbstverständlich aufrecht erhalten werden, zumal die Formkurve des Meisters zuletzt klar nach oben gewiesen hatte. Nur bekam man es mit einem äußerst unangenehmen Gegner zu tun, der auch noch die letzten beiden direkten Vergleiche für sich entschieden hatte - allerdings geschah dies in Bayern und nicht in Berlin. Der Respekt war offenbar hüben wie drüben groß, was sich auf dem Eis zeigte. Die Akteure taktierten viel und waren lange Zeit darauf bedacht, den eigenen Kasten sauber zu halten. Es dauerte bis zur 37. Minute, ehe Derek Hahn die Gäste in Führung brachte. Danny Briere glich etwas später aber aus (45.). Dass es am Ende doch noch zum sechsten Heimsieg in Serie reichte, hatten die Eisbären Darin Olver (56.) und Andre Rankel (60.) zu verdanken, die in der Schlussphase den 3:1-Endstand markierten.

Hamburg und Nürnberg haben jeweils leichtes Spiel

Münchens Johan Ejdepalm stürzt sich ins Getümmel
Mitten drin: Münchens Johan Ejdepalm stürzt sich ins Getümmel.
© imagoZoomansicht

Hamburg wollte von der Tatsache, dass sich die anderen Topteams gegenseitig die Punkte stahlen, natürlich profitieren und mit einem eigenen Sieg bei den zuletzt bockstarken Münchnern, die sechs Siege aus den vergangenen sieben Spielen geholt hatten, weiter nach oben klettern. Ein spannendes und durchaus ausgeglichenes Duell war erwartet worden, dem war dann aber nicht so! Früh sorgten Jerome Flaake (4.), Rob Collins (30.) und Nicolas Krammer (32.) für klare Verhältnisse. Johan Ejdepalm verkürzte zwar noch einmal nach 36 Minuten, doch Thomas Oppenheimer (39., 44.) raubte dem EHC jegliche Hoffnung und machte den 5:1-Auswärtssieg der Freezers perfekt.

Ein ebenfalls recht einseitiges Duell war im Frankenland geboten. Die Thomas Sabo Ice Tigers fegten die Grizzly Adams aus Wolfsburg mit 4:1 vom Eis. Patrick Reimer (4.), Steven Rupprich (37.), Eric Chouinard (45.) und Tim Schüle (55.) waren für die Nürnberger erfolgreich, während Kai Hospelt (7.) der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer zum 1:1 gelang.

Sulkovsky macht Scorpions froh - Straubing gewinnt Kellerduell

Tore satt gab's derweil in Iserlohn, wo die Hannover Scorpions zu Gast waren. Die Niedersachsen waren mit einer Negativserie von sechs sieglosen Spielen nacheinander an den Seilersee gereist und schafften nun die Wende. Held des Abends aus Gäste Sicht war David Sulkovsky, der mit seinem Doppelpack die Weichen auf Sieg stellte. Die Roosters unterlagen am Ende in einem spannenden und abwechslungsreichen Spiel mit 4:5.

Zum Kellerduell kam es in Straubing, wo die Tigers den Tabellenletzten aus Düsseldorf empfingen. Die DEG hatte zwei ihrer insgesamt vier Dreier ausgerechnet gegen Straubing eingefahren und sich wohl auch deshalb Hoffnungen gemacht. Diesmal lief es aber nicht rund für die Rheinländer, die bereits nach 31 Minuten mit 0:4 aussichtslos zurücklagen - Tyler Beechey (14., 31.), Rene Kramer (15.) und Blaine Down (24.) hatten für die Hausherren eingenetzt. Ashton Romes Treffer in der 34. Minute zum 1:4-Endstand war dann nicht mehr als Ergebniskosmetik. Die DEG wartet somit bereits seit zehn Spielen auf einen Sieg und bleibt abgeschlagenes Schlusslicht.

28.12.12
 
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