Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

30.11.2012, 13:20

NHL: Weiterhin keine Einigung

"Weit auseinander": Schlichter brechen ab

Ein Ende des NHL-Lockouts ist weiter nicht in Sicht. Noch immer liegen Liga und Spielergewerkschaft NHLPA zu weit auseinander. Um den Streit zwischen beiden Parteien zu schlichten, wurde ein staatliches Mediatoren-Duo eingesetzt. Doch auch diese Maßnahme scheiterte. Scot Beckenbaugh und John Sweeney gaben schon nach nur zwei Tagen auf. Die Fronten sind weiter verhärtet. Nun droht das komplette Aus.

- Anzeige -
NHL-Lockout
Die Fans wollen endlich wieder Eishockey sehen, NHL-Commissioner Gary Bettman (li.) und NHLPA-Executive Director Donald Fehr streiten aber weiter.
© Getty Images Zoomansicht

In der vergangenen Woche machte die NHLPA viele Zugeständnisse und legte der NHL ein Angebot vor. Dieses wurde binnen zwei Stunden jedoch abgeschmettert. Beide Parteien seien so nah wie nie zuvor, hieß es. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das aber immerhin noch eine Differenz von 182 Millionen US-Dollar. Der von vielen gehoffte Durchbruch blieb aus.

So streiten Spielergewerkschaft und Liga weiter. Mittlerweile schon seit dem 15. September. Dem Lockout ist breits rund ein Drittel (422 Spiele) der Saison zum Opfer gefallen. Zudem wurden die Zuschauer-Magneten Winter- und All-Star-Game abgesagt.

Um die verhärteten Fronten endlich aufzuweichen, wurden in dieser Woche Schlichter eingesetzt. Die Experten Scot Beckenbaugh und John Sweeney sollten als neutrale Mediatoren für Gesprächsfluss und Annäherung sorgen. Vergeblich! Nach nur zwei Tagen schmissen die beiden hin.

Daly: "Beide Seiten liegen weit auseinander"

Bill Daly
"Enttäuscht": Der stellvertretende NHL-Commissioner Bill Daly.
© Getty Images Zoomansicht

"Die Mediatoren saßen zwei Tage lang viele Stunden mit den Parteien zusammen und sind zu dem Schluss gekommen, dass beide Seiten weiterhin weit auseinander liegen", sagte der stellvertretende NHL-Commissioner Bill Daly, der nach eigenen Angaben "enttäuscht" war, "dass der Prozess mit den Mediatoren nicht erfolgreich" verlief. So ruht der Spielbetrieb weiter. Während viele Eishockey-Profis in Europa Spielpraxis sammeln, verschlingt der Lockout in Nordamerika mehrere hundert Millionen.

"Vollidiot!", "Krebsgeschwür!"

Kris Versteeg
"Das Krebsgeschwur entfernen": Panther-Stürmer Kris Versteeg fand deutliche Worte.
© Getty Images Zoomansicht

Die Nerven liegen blank. Nicht nur die Fans wollen endlich wieder Hockey sehen, sondern auch die Spieler. Der Ton wird deshalb merklich schärfer. So bezeichnete Detroits Ian White den NHL-Comissioner Gary Bettman als "Vollidioten", Floridas Kris Versteeg ging sogar noch weiter und forderte, "dieses Krebsgeschwur zu entfernen". Auch innerhalb der PA wird es immer unruhiger. Viele Spieler fordern die Auflösung der Spielergewerkschaft, um eine schnelle Einigung zu erzwingen. Dann nämlich, könnten die Profis eine Kartellrechtsklage gegen ihre Arbeitgeber führen.

Dabei schwingt aber immer wieder die Angst mit, dass der Streit so enden könnte wie 2004/05: Damals fiel die komplette Saison aus. Auch damals wurden Mediatoren eingesetzt und hatten nichts erreicht.

30.11.12
 
- Anzeige -

Livescores Live

- Anzeige -

Facebook

Schlagzeilen

TV Programm

Zeit Sender Sendung
22:30 SKYBU Sky Sport News HD
 
22:40 SKYS1 Fußball: UEFA Champions League
 
22:45 SKYS2 Fußball: UEFA Champions League
 
23:00 SKYBU Fußball: Bundesliga
 
23:00 EURO GT Academy Masterclass
 

Community

Die aktuellsten Forenbeiträge
Re: Ralle Fährmann von: MeyerMax - 25.11.14, 22:19 - 3 mal gelesen
Jetzt wird es peinlich... von: SteveGerrad - 25.11.14, 22:19 - 1 mal gelesen
Re (2): Kirchhoff von: seelenwinter - 25.11.14, 22:18 - 4 mal gelesen
- Anzeige -

- Anzeige -