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16.11.2012, 22:18

19. Spieltag: DEG am Tabellenende

Freezers und Adler holen auf

Während Spitzenreiter Köln am Freitag nicht aufs Eis fuhr (die Partie gegen Iserlohn findet am 30.1. statt), duellierten sich am 19. Spieltag in der DEL die Verfolger in direkten Duellen. Die Adler Mannheim gewannen beim ERC Ingolstadt knapp mit 2:1, Hamburg bezwang Straubing 4:1. Adler und Freezers bleiben an den Haien dran! Die Eisbären unterlagen in Berlin Krefeld nach Overtime mit 3:4, Augsburg fegte die DEG mit 5:1 vom Eis - Düsseldorf übernahm so die Rote Laterne.

Traf für Hamburg und hält hier den Straubinger Carsen Germyn in Schach: Jamie Benn.
Traf für Hamburg und hält hier den Straubinger Carsen Germyn in Schach: Jamie Benn.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Hamburg Freezers hatten vor dem Gang gegen Ingolstadt seit fünf Spielen nicht mehr verloren. "Nach der Pause sind alle wieder frisch im Kopf und brennen darauf, die Siegesserie auszubauen" - Trainer Benoit Laporte zeigte sich vor dem Match optimistisch und prognostizierte: "Um gegen Straubing zu gewinnen, muss man härter arbeiten als die Tigers und sehr schnell umschalten."

Es war dann auch tatsächlich ein hartes Stück Arbeit, das vor den Freezers lag: Zwar ging Hamburg schnell durch Jamie Been in Front, noch im ersten Drittel glichen die Tigers durch Michael Endraß aus. Bei diesem Spielstand blieb es bis kurz vor der zweiten Drittel-Sirene. In Überzahl traf Jerome Flaake zum 2:1. 6.554 Zuschauer in der Hamburger o2-World mussten aber lange zittern, ehe doch noch ein deutlicher Erfolg feststand. Spät im Spiel sorgten wieder Flaake und Mathew Pettinger für ein klares 4:1 und Jubel auf den Rängen.

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Adler bleiben auswärts eiskalt

Ingolstadt stand vor dem Duell gegen Mannheim unter Schock: Kapitän Tyler Bouck fällt mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus. Neuzugang Tim Conboy übernahm das Amt und sollte den ERC zu einem Sieg über die Adler führen, die nach zuletzt zwei Niederlagen den Hebel wieder umlegen wollten. Doch wie so oft zeigten sich die Gäste auswärts von ihrer eiskalten Seite. 15 Schüsse gab der ERC ab, nur 6 kamen von den Adlern. Dennoch hieß es nach 20 Minuten 2:1 für Mannheim! Steven Wagner und Yanick Lehoux trafen für die Kurpfälzer, Sean O'Connor hatte zwischenzeitlich ausgeglichen.

Auch im zweiten Drittel blieb Ingolstadt aggressiver, schneller und druckvoller. 14:3 lautete die Schussstatistik nun, doch Dennis Endras war nicht zu überwinden. Auch nicht im Schlussabschnitt - Mannheim hielt den knappen Vorsprung und feierte am Schluss den eigenen Goalie und die gewonnenen Punkte.

Overtime an der Spree - Am Ende lacht Krefeld in Berlin

Die Eisbären Berlin hätten mit einem Sieg gegen Krefeld von den direkten Duellen der potentiellen Play-Off-Konkurrenten profitieren können. Hätte, wäre, wenn... Die Berliner durften zwar personell aus dem Vollen schöpfen - außer Bielke standen alle Mann zur Verfügung - zogen aber dennoch den Kürzeren! Die Eisbären sahen sich gegen die vermeintliche Pflichtaufgabe Pinguine schnell deutlich im Rückstand. Andreas Driendl und Herberts Vasiljevs hatten vorgelegt und die Eisbären geschockt! Es dauerte nun, ehe der Meister wieder auf Kurs zurückfand.

Trubel vor dem Tor: Berlins Mads Christensen misst sich mit Krefelds Goalie Scott Langkow.
Trubel vor dem Tor: Berlins Mads Christensen misst sich mit Krefelds Goalie Scott Langkow.
© imagoZoomansicht

Travis Mulock, Julian Talbot und wieder Mulock zeichneten verantwortlich für die Wende, da standen sich beide Teams aber schon weit im dritten Drittel gegenüber. Und da Krefelds Boris Blank noch einmal zuschlug, ging es in die Overtime. Francois Méthot beendete nach zusätzlichen 4:44 Minuten dann jegliche Zweifel am Auswärtserfolg der Krefelder.

Ice Tigers in Wolfsburg zahnlos

Vom Bär zum Tiger - Der 22-jährige Stürmer Daniel Weiß wurde kurzfristig von Berlin nach Nürnberg ausgeliehen. "Er wird uns in unserer momentanen Situation mit den vielen Verletzten auf jeden Fall weiterhelfen", sagte Ice Tigers-Trainer Jeff Tomlinson. Doch der Offensivmann schlug nicht wirklich sofort ein. Die Franken zeigten sich beim 0:2 gegen das Ligaschlusslicht lange Zeit zahnlos. Vor lediglich 1.777 Zuschauern ging der Gastgeber in Front. Dank Aarons Brocklehursts 1:0 und einem Überzahltor von Kai Hospelt blieben alle Zähler in Niedersachsen und die Grizzlies konnten die Rote Laterne an die DEG abgeben! Nürnbergs Anschlusstreffer durch Yan Stastny blieb nur für die Statistiker wertvoll.

Panther beißen wieder - Stastny-Debüt missglückt

Denn die brach in Augsburg ein. Nach fünf Niederlagen in Serie hofften die Augsburger Panther auf die Wende, die Düsseldorfer EG half freundlich aus. Carl Ridderwall brachte die Rheinländer zwar in Front, doch Steffen Tölzer glich flott aus und dann bissen die Panther immer wieder in Überzahl zu: Boyle, Trevelian, Somma und Thang brachten die Scheibe ins Eckige - Augsburg führte im letzten Abschnitt mit 5:1. Das war zuviel für die DEG, die nicht mehr ins Match zurückfand und nun am Tabellenende steht.

Das Duell zwischen Hannover und München stand ganz im Zeichen von NHL-Star Paul Stastny, der den NHL-Lockout zu einem Abstecher nach Oberbayern nutzte und erstmals für die Münchner auflief. Das Debüt hatte er sich sicherlich anders ausgemalt. Die Scorpions machten kurzen Prozess, fegten den EHC mit 3:1 aus der TUI-Arena. Zumindest eine erste Zwei-Minuten-Strafe durfte Stastny im zweiten Drittel absitzen und so mit den DEL-Strafbänken Bekannschaft schließen.

16.11.12
 
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