Nach dem 3:1 im Topduell gegen Mannheim ließ Köln auch in Nürnberg nichts anbrennen. Die Haie setzten sich bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 5:4 durch. Zunächst verspielten die Domstädter gegen die Franken einen 2:0-Vorsprung, schlugen dann aber im Schlussdrittel binnen fünf Minuten gnadenlos zu: Ales Kranjc (48.), Daniel Tjärnqvist (51.) und Kevin Lavallee (53.) sorgten für das zwischenzeitliche 5:2. Nürnberg gab sich noch nicht geschlagen, konnte durch Eric Chouinard (54.) und Patrick Reimer (60.) aber lediglich noch verkürzen.
Nach dem 1:3 im Gipfeltreffen in Köln konnte sich Mannheim zu Hause gegen Schlusslicht Wolfsburg rehabilitieren - wenn auch knapp. Entscheidenden Anteil hatte Marcel Goc. Der sorgte für die Führung und bereitete das 2:1 sowie den Treffer zum 3:2 für die Adler durch Michael Glumac vor (59.), ehe Markus Kink zum 4:2 ins leere Tor traf. Die Grizzly Adams, die zweimal ausgleichen konnten, fuhren mit leeren Händen zurück nach Niedersachsen.
Zwei bayerische Derbys standen an, mit Ingolstadt und Augsburg setzten sich in München bzw. gegen Straubing die leicht favorisierten Teams durch. Ingolstadt musste nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Münchens Viktor Ekbom noch einmal zittern, brachte aber den Sieg über die Zeit. Augsburg machte gegen die Tigers mit einem "Empty-Net-Goal" von Stephen Werner zum 2:0 erst kurz vor dem Ende den Sack zu. Augsburg bleibt Dritter, der ERC auf Platz vier.
0:0 stand es nach zwei Dritteln in Berlin, es sah nach einer Überraschung aus. Dann brach das Unheil über Iserlohn herein. NHL-Star Claude Giroux machte den Anfang, dann ging es schnell. Gleich siebenmal schlug es im Gehäuse der Roosters ein, die mit 1:7 unter die Räder kamen.
In Hannover machte Christian Ehrhoff den Unterschied. Der NHL-Star traf zweimal für Krefeld und hatte damit maßgeblichen Anteil am 3:1-Erfolg der Pinguine bei den Scorpions. Der KEV klettert in die Play-off-Ränge, die Niedersachsen bleiben im Tabellenkeller hängen.
Mit dem dritten Sieg aus den letzten vier Spielen arbeitet sich Düsseldorf langsam nach oben. Der Erfolg der DEG gegen Hamburg fiel deutlich aus. Bereits nach dem ersten Drittel war mit dem 3:0 eine kleine Vorentscheidung gefallen, mit dem 4:0 durch Bernhard Ebner das Spiel für die Rheinländer schon nach 26 Minuten durch. Jerome Flaake gestaltete beim 6:2-Sieg der DEG die Pleite der Hanseaten mit zwei Treffern etwas erträglicher.
| Pl. | Verein | Tore | Pkte. | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Kölner Haie | 48:31 | 31 |
| 2 | ![]() | Adler Mannheim | 42:28 | 25 |
| 3 | ![]() | Augsburger Panther | 31:28 | 25 |
| 4 | ![]() | Eisbären Berlin | 50:40 | 23 |
| 5 | ![]() | ERC Ingolstadt | 40:31 | 23 |
| 6 | ![]() | Krefeld Pinguine | 33:33 | 17 |
| 7 | ![]() | Hamburg Freezers | 30:37 | 17 |
| 8 | ![]() | Thomas Sabo Ice Tigers | 37:35 | 16 |
| 9 | ![]() | Düsseldorfer EG | 30:36 | 16 |
| 10 | ![]() | Hannover Scorpions | 26:27 | 15 |
| 11 | ![]() | Straubing Tigers | 26:31 | 15 |
| 12 | ![]() | EHC Red Bull München | 23:32 | 14 |
| 13 | ![]() | Iserlohn Roosters | 24:40 | 13 |
| 14 | ![]() | Grizzly Adams Wolfsburg | 25:36 | 11 |