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21.10.2012, 19:55

13. Spieltag: Mannheim und Augsburg halten Schritt

Nürnberg kann die Haie nicht stoppen

Köln, der souveräne Spitzenreiter der Deutschen Eishockey-Liga, setzte sich am 13. Spieltag bei ersatzgeschwächten Nürnbergern durch. Die Verfolger Mannheim (gegen Wolfsburg) und Augsburg (gegen Straubing) hatten Mühe, fuhren aber ebenso wie der Tabellenvierte Ingolstadt im Derby in München drei Zähler ein. Die DEG fertigte indes Hamburg ab, Berlin legte ein furioses Schlussdrittel hin.

Leo Pföderl verliert mit Nürnberg gegen Holmqvists Haie.
An die Bande gedrängt: Leo Pföderl verliert mit Nürnberg gegen Holmqvists Haie.
© imagoZoomansicht

Nach dem 3:1 im Topduell gegen Mannheim ließ Köln auch in Nürnberg nichts anbrennen. Die Haie setzten sich bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 5:4 durch. Zunächst verspielten die Domstädter gegen die Franken einen 2:0-Vorsprung, schlugen dann aber im Schlussdrittel binnen fünf Minuten gnadenlos zu: Ales Kranjc (48.), Daniel Tjärnqvist (51.) und Kevin Lavallee (53.) sorgten für das zwischenzeitliche 5:2. Nürnberg gab sich noch nicht geschlagen, konnte durch Eric Chouinard (54.) und Patrick Reimer (60.) aber lediglich noch verkürzen.

Marcel Goc bringt Adler in die Spur

Nach dem 1:3 im Gipfeltreffen in Köln konnte sich Mannheim zu Hause gegen Schlusslicht Wolfsburg rehabilitieren - wenn auch knapp. Entscheidenden Anteil hatte Marcel Goc. Der sorgte für die Führung und bereitete das 2:1 sowie den Treffer zum 3:2 für die Adler durch Michael Glumac vor (59.), ehe Markus Kink zum 4:2 ins leere Tor traf. Die Grizzly Adams, die zweimal ausgleichen konnten, fuhren mit leeren Händen zurück nach Niedersachsen.

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Augsburg und Ingolstadt halten Schritt

Zwei bayerische Derbys standen an, mit Ingolstadt und Augsburg setzten sich in München bzw. gegen Straubing die leicht favorisierten Teams durch. Ingolstadt musste nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Münchens Viktor Ekbom noch einmal zittern, brachte aber den Sieg über die Zeit. Augsburg machte gegen die Tigers mit einem "Empty-Net-Goal" von Stephen Werner zum 2:0 erst kurz vor dem Ende den Sack zu. Augsburg bleibt Dritter, der ERC auf Platz vier.

Eisbären drehen am Ende mächtig auf

0:0 stand es nach zwei Dritteln in Berlin, es sah nach einer Überraschung aus. Dann brach das Unheil über Iserlohn herein. NHL-Star Claude Giroux machte den Anfang, dann ging es schnell. Gleich siebenmal schlug es im Gehäuse der Roosters ein, die mit 1:7 unter die Räder kamen.

Ehrhoff macht den Unterschied

In Hannover machte Christian Ehrhoff den Unterschied. Der NHL-Star traf zweimal für Krefeld und hatte damit maßgeblichen Anteil am 3:1-Erfolg der Pinguine bei den Scorpions. Der KEV klettert in die Play-off-Ränge, die Niedersachsen bleiben im Tabellenkeller hängen.

DEG stellt Freezers kalt

Mit dem dritten Sieg aus den letzten vier Spielen arbeitet sich Düsseldorf langsam nach oben. Der Erfolg der DEG gegen Hamburg fiel deutlich aus. Bereits nach dem ersten Drittel war mit dem 3:0 eine kleine Vorentscheidung gefallen, mit dem 4:0 durch Bernhard Ebner das Spiel für die Rheinländer schon nach 26 Minuten durch. Jerome Flaake gestaltete beim 6:2-Sieg der DEG die Pleite der Hanseaten mit zwei Treffern etwas erträglicher.

21.10.12
 
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