Berlin - zuletzt mit drei Siegen in Serie - half auch der Einstand der NHL-Stars Daniel Briére und Claude Giroux nichts, auch wenn Letzterer vor 14.200 Zuschauern für das zwischenzeitliche 3:3 gegen Köln gesorgt hatte. Der Meister konnte die Haie dennoch nicht stoppen. Die Eisbären unterlagen in einer hochklassigen und temporeichen Begegnung letztlich knapp mit 5:6. Ein Doppelschlag von Tripp und Philip Gogulla in der 53. Spielminute sorgte für die Entscheidung. Der Anschlusstreffer von Jullian Talbot (57.) kam zu spät.
Den größten Torhunger hatten bislang die Adler, die ihren 32 Treffern aber nur einen gegen Krefeld hinzufügen konnten. Die Kurpfälzer bekamen auf dem Eis der SAP-Arena gleich fünf Tore von den Pinguinen eingeschenkt. Beim Duell der momentan wohl besten deutschen Verteidiger Seidenberg (Mannheim) und Ehrhoff (Krefeld) - dank NHL-Lockout - konnte Plachta für die Adler im zweiten Drittel auf 1:2 verkürzen, ehe im letzten Abschnitt das Unheil seinen Lauf nahm: Driendl, Ostwald und Schymainski sorgten für das 5:1 der Gäste.
95,8 Prozent der Torschüsse konnte Ehelechner bis zum 10. Spieltag abwehren. Augsburgs Goalie zeigte im Saisonverlauf unfassbar gute Leistungen und krönte dies mit zwei Shutouts. Doch der Erfolgsgarant des AEV musste im bayerischen Derby und Panther-Duell gegen Ingolstadt gleich fünf Treffer hinnehmen. Beim sechsten Gegentor war Ehelechner nicht mehr im Gehäuse. Motzko durfte in den Schlusssekunden den Ball im leeren Augsburger Tor zum 6:3 versenken. Dabei führten die Fuggerstädter nach dem ersten Drittel 2:1, ehe Bouck und Greilinger im Mitteldrittel das Spiel drehten.
Im zweiten innerbayerischen Vergleich kassierte Nürnberg gegen München beim 1:3 die dritte Niederlage in Folge. Ehliz ließ die Franken mit dem 1:2 im 2. Drittel hoffen, Ulmer machte für die Münchner im Schlussdrittel aber den Sack zu. Die ambitionierten Ice Tigers rutschen aus den Play-off-Rängen, das Team von Bundestrainer Pat Cortina dagegen klettert nach dem dritten Saisonsieg auf Platz zehn.
Auf der Suche nach ihrer Form sind noch die Iserlohn Roosters und die Hamburg Freezers, die im direkten Duell aufeinandertrafen - mit dem besseren Ende für Hamburg. Iserlohn führte, Hamburg glich aus und Westcott machte für die Freezers den Sieg im 2. Drittel schon perfekt. Die Düsseldorfer EG hat die Negativserie von fünf Niederlagen in Folge gestoppt. Trotz Rückstand gewann die DEG mit 2:1 gegen Hannover - der einzige Heimsieg am Freitagabend - und gab damit die "Rote Laterne" an Wolfsburg ab. Das Spiel der Grizzlys bei den Straubing Tigers findet erst am 13. November (19.30 Uhr) statt.
| Pl. | Verein | Tore | Pkte. | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Kölner Haie | 37:20 | 25 |
| 2 | ![]() | Adler Mannheim | 33:20 | 20 |
| 3 | ![]() | Augsburger Panther | 22:19 | 19 |
| 4 | ![]() | Hamburg Freezers | 25:25 | 16 |
| 5 | ![]() | ERC Ingolstadt | 29:25 | 14 |
| 6 | ![]() | Krefeld Pinguine | 26:26 | 14 |
| 7 | ![]() | Eisbären Berlin | 32:36 | 14 |
| 8 | ![]() | Thomas Sabo Ice Tigers | 27:24 | 13 |
| 9 | ![]() | Straubing Tigers | 21:25 | 12 |
| 10 | ![]() | EHC Red Bull München | 15:19 | 10 |
| 11 | ![]() | Düsseldorfer EG | 17:26 | 10 |
| 12 | ![]() | Iserlohn Roosters | 18:28 | 10 |
| 13 | ![]() | Hannover Scorpions | 13:16 | 9 |
| 14 | ![]() | Grizzly Adams Wolfsburg | 17:23 | 9 |