Aufgrund eines fehlenden Rahmentarifvertrages sind seit dem 16. September, als der seit 2005 gültige alte Kontrakt ausgelaufen war, mehr als 700 NHL-Profis von ihren Vereinen ausgesperrt. Hauptstreitpunkt ist die Aufteilung der jährlichen Gesamteinnahmen, die in der vergangenen Saison 2011/12 auf rund 3,3 Milliarden US-Dollar gestiegen waren.
Es ist bereits die dritte Aussperrung der Spieler seitens der Eigner seit 1994. Beim bislang letzten Arbeitskampf fiel die Saison 2004/05 komplett aus. Durch den Verlust der Vorbereitungsspiele ist laut des stellvertretenden NHL-Comissioners Bill Daly bereits ein finanzieller Schaden von rund 100 Millionen Dollar entstanden, der durch die verpassten ersten Saisonwochen weiter steigen wird.