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20.09.2012, 16:20

Mannheim: Weitere NHL-Stars im Lockout-Exil

Adler locken Goc und Seidenberg in die DEL

Nach Christian Ehrhoff (Krefeld) heuern die beiden nächsten deutschen NHL-Stars während des Lockouts in der DEL an. Wie die Adler Mannheim am Donnerstagnachmittag bekanntgaben, stehen Marcel Goc und Dennis Seidenberg kurz vor einem Engagement beim Vizemeister. Vertraglich sei bereits alles geregelt, nur die Freigabe ihrer NHL-Klubs stehe noch aus, hieß es aus Mannheim. Auch versicherungstechnische Details sind weiterhin zu klären.

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Dennis und Yannic Seidenberg
2011 freute Yannic (r.) sich mit über Dennis' Stanley-Cup-Triumph. Nun gehen die Seidenbergs in Mannheim bald gemeinsam aufs Eis.
© imago Zoomansicht

"Sobald wir die Transferkarte haben, ist alles in trockenen Tüchern. Ich gehe davon aus, dass dies bald der Fall sein wird", sagte Adler-Manager Teal Fowler: "Dass wir beide auf Mannheimer Eis sehen werden, ist ein Riesengewinn für das deutsche Eishockey."

In der Tat macht der NHL-Lockout ein Novum möglich: Mit Seidenberg (31) wird erstmals ein deutscher Stanley-Cup-Sieger in der DEL dem Puck nachjagen. Der Verteidiger, der 2011 mit den Boston Bruins triumphierte, ging von 1999 bis 2002 schon einmal für die Mannheimer aufs Eis. Gleiches gilt für Goc (29, 2001 bis 2003), der von den Florida Panthers in die Kurpfalz kommt.

Kurios: Beide treffen in Mannheim auf ihre jüngeren Brüder Nicolai Goc und Yannic Seidenberg. Wegen der fehlenden Freigabe werden die NHL-Stars am Wochenende noch nicht für die Adler auflaufen. Sein Debüt wird Goc, der jedoch am heutigen Donnerstag bereits nach Deutschland fliegt und am kommenden Dienstag erstmals am Adler-Training teilnehmen soll, frühestens am 28. September im Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers feiern. Seidenberg fliegt dagegen erst am 28. September nach Deutschland.

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Christian Ehrhoff
Ehrhoff macht den Anfang

Der erste NHL-Star, der den Weg (zurück) in die DEL wagte, ist Christian Ehrhoff. Der 30-jährige Offensivverteidiger von den Buffalo Sabres kehrt zu seinem Heimatverein, den Krefeld Pinguinen, zurück. Der Deutsche zählt zu den bestverdienenden Defensivspielern und gefährlichsten Bluelinern in Nordamerika. In insgesamt 566 NHL-Spielen schoss der Linksschütze 58 Tore und gab 200 Vorlagen.
© picture alliance

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20.09.12
 
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