"Wir sind ganz nahe dran", jubelte Justin Williams, der den 4:0-Schlusspunkt gesetzt hatte. Verdient, denn die Devils zeigten sich kraft- und konzeptlos und erneut vor dem Tor harmlos. So blieb Kings-Goalie Jonathan Quick zum dritten Mal in den laufenden Play-offs ohne Gegentreffer. "Man braucht eine außergewöhnliche Torhüterleistung, um Play-off-Spiele zu gewinnen. Genau das hat er gezeigt", heimste Quick ein Sonderlob von Trainer Darryl Sutter ein.
Nach den beiden Overtime-Siegen sorgte Los Angeles im heimischen Staples Center vor 18764 begeisterten Fans in Spiel drei bereits im Mitteldrittel mit den Treffern von Alec Martinez (26.) und Anze Kopitar (36.) für eine Vorentscheidung, Jeff Carter (45.) und Williams (47.) rundeten den Erfolg jeweils in Überzahl ab. "Wir sind fest entschlossen, keiner von uns will wieder ins Flugzeug nach New Jersey steigen", hofft Williams, dass seine Kings den Sack mit einem Heimsieg am Mittwoch zumachen und Nachfolger der Boston Bruins werden.
Für L.A. war es im 17. Playoff-Spiel der 15. Sieg. Somit jagen die Kalifornier den NHL-Rekord der Edmonton Oilers, die 1988 letztmals mit Gretzky in nur 18 Partien den Cup holten.