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26.04.2012, 08:59

Overtime-Sieg Washingtons in Spiel 7 in Boston

Garten der Stille: Caps schalten Bruins aus!

Der Titelverteidiger ist aus dem Rennen! NHL-Champion Boston Bruins unterlag am Mittwoch im siebten Spiel der Play-off-Serie auf eigenem Eis den Washington Capitals mit 1:2 nach Verlängerung und muss damit die Hauptstädter um den russischen Superstar Alex Ovechkin in die zweite Runde ziehen lassen. Auch eine starke Partie des deutschen Verteidigers Dennis Seidenberg konnte das Ausscheiden der Braunbären nicht verhindern.

Moment des Entsetzens für die Bruins-Fans: Joel Ward (Nr. 42) trifft in der Overtime zum Sieg für Washington.
Moment des Entsetzens für die Bruins-Fans: Joel Ward (Nr. 42) trifft in der Overtime zum Sieg für Washington.
© Getty ImagesZoomansicht

Man hätte eine Stecknadel fallen hören können im TD Banknorth Garden zu Boston, wo die Bruins im Vorjahr noch in furiosen Play-off-Spielen bis ins Finale gegen die Vancouver Canucks gezogen waren und letztlich durch ein 4:0 bei den Kanadiern in Spiel 7 triumphiert hatten. Auf dem Weg zum ersten Titel seit 1972 hatte sich das Team noch jeweils dreimal in einem siebten Spiel durchgesetzt. Ein Jahr später ist schon in Runde eins Schluss. Nach einer bemerkenswerten Serie, in der erstmals in der NHL-Geschichte jedes Spiel mit einem Tor Unterschied entschieden wurde.

Nach einer wechselvollen Hauptrunde waren die Bruins als Favorit in die Serie gegen die Caps gegangen, konnten auf einer 1:0-Führung nach dem ersten Heimspiel jedoch nicht aufbauen. Im Gegenteil: Keine der folgenden drei Partien im Garden konnte Boston danach noch gewinnen, gekrönt vom siebten Spiel am Mittwoch.

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Vor 17.565 Zuschauern setzte Washingtons Joel Ward, Neuzugang aus Nashville, nach 2:57 Minuten mit einem Rückhandschuss aus der Halbdistanz den Schlusspunkt hinter diese Serie - es war sein erstes Play-off-Tor für die Caps. Und es sorgte für Entsetzen auf den Rängen.

Zuvor hatte Tyler Seguin im Mitteldrittel noch die erste Führung der Capitals durch Matt Hendricks ausgleichen können. Danach schafften es Seidenberg, der insgesamt 25:20 Minuten auf dem Eis stand und drei Schüsse abgab, und seine Kollegen jedoch nicht mehr, den überragenden Capitals-Goalie Braden Holtby - eigentlich nur Nummer drei in Washington - zu überwinden.

Seidenberg wurde nach dem Spiel zu den "Three Stars", den besten Spielern auf dem Eis, gewählt. In US-Medien wurde der deutsche Top-Verteidiger zudem als stabilster und bester Bruins-Akteur über die gesamte Serie hinweg bezeichnet. Nur ein schwacher Trost.


NHL, 1. Play-off-Runde, 7. Tag

Mittwoch, 25. April

Boston Bruins - Washington Capitals 1:2 n.V.
Play-off-Stand: 3:4 (damit WASHINGTON in der 2. Runde)

26.04.12
 
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