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25.04.2012, 15:40

Tallackson & Co. drehen die Partie

Berlin feiert: Die Eisbären sind Meister

Die Eisbären Berlin und die Adler Mannheim haben Eishockey-Deutschland eine der spannendsten Finalserien in der DEL-Geschichte beschert. Das entscheidende fünfte Duell gewannen die Hauptstädter in eigener Halle mit 3:1 und machten mit dem sechsten Titelgewinn nicht nur Kapitän Sven Felski in dessen 1000. DEL-Spiel glücklich.

Jubel der Eisbären Berlin
Die Eisbären Berlin behielten gegen die Adler Mannheim mit 3:1 die Oberhand und sind durch den sechsten DEL-Meistertitel nun alleiniger Rekordchampion.
© picture allianceZoomansicht

Die 14.200 Zuschauer in Berlin feierten das Ertönen der Schlusssirene ausgelassen. Durch einen hart umkämpften 3:1-Heimerfolg gegen die Adler Mannheim schnappten sich die Eisbären zum sechsten Mal den Meistertitel in der DEL und sind damit nun alleiniger Rekordhalter in Deutschlands Eishockey-Eliteklasse.

Barry Tallackson (34. ), Darin Olver (45.) und Julien Talbot (51.) per Penalty legten die Grundlage für eine rauschende Meisterparty und beglückten Vereinsidol Sven Felski bei dessen 1000. Erstligaauftritt im Eisbären-Dress. Den Gästen aus der Kurpfalz reichte der Führungstreffer von Ronny Arendt (14.) nicht, um sich im fünften Playoff-Finale entscheidend in Vorteil zu bringen. Die Mannheimer, zuletzt Meister 2007, müssen so auf den nächsten Titel-Coup warten.

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Bei der Begegnung der beiden besten Sturmreihen der Liga mühten sich die Hausherren von Beginn an darum, an den furiosen 6:5-Sieg vor zwei Tagen, als sich die Eisbären nach einem zwischenzeitlichen 2:5 noch in die Verlängerung gerettet und diese erfolgreich gestaltet hatten, anzuschließen. Auch wenn die Eisbären im Anfangsdrittel drückten und sich ein Chancenplus erarbeiteten - in Front gingen die Adler. Beim Führungstreffer profitierten die Mannheimer von einem Fehler des zuletzt enorm formstarken Zepp. Einen Schuss von Frank Mauer lenkte der Nationalgoalie vor die Kelle von Arendt, der die Hartgummischeibe handlungsschnell in die Maschen beförderte.

Tallacksons Ausgleich wirkt als Wachmacher

Im Mittelabschnitt fanden die Berliner zunächst nicht die richtige Antwort, die Tallackson dann aber doch parat hatte. Mit einem platzierten Abschluss überwand der zum Finals-MVP gekürte Eisbär Mannheims routinierten Schlussmann Brathwaite. Diese Aktion weckte die Hauptstädter endgültig auf: Bei einem Schlagschuss von Sim knallte der Puck an die Querstange des Gästegehäuses (34.). Kurz vor der zweiten Pausensirene vergab Plachta, der auf der Gegenseite das Spielgerät nicht im leeren Tor unterbrachte, die große Chance zum 1:2 (39.).

Im Schlussabschnitt krönte Olver einen tollen Sololauf durch die Beine von Brathwaite mit der erstmaligen Eisbären-Führung. Talbot machte durch einen souverän verwandelten Penalty den Deckel auf die sechste Berliner Meisterschaft und die Feierlaune an der Spree perfekt.

Ein Mann freute sich besonders: "Die Serie war so eng, wir haben wirklich gegen eine sehr, sehr gute Mannschaft gespielt. Ich bin total stolz auf die Truppe, dass wir diese Serie gewonnen haben", gab Kapitän Sven Felski im Anschluss zu Protokoll.

Tallackson verlängert bis 2014 - Lee verlässt Mannheim

Am Tag nach dem Triumph vermeldeten die Berliner die Vertragsverlängerung mit Top-Torjäger Tallackson. Der Stürmer, der die Eisbären mit sieben Play-off-Treffern zum Meistertitel geführt hatte, weitete seinen bis 2013 laufenden Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2014 aus. "Wir haben mit Barry schon im Februar verlängert", verriet Berlins Manager Peter John Lee. Tallackson war vor der Saison zusammen mit seinem kongenialen Sturmpartner Darin Olver von den Augsburger Panthern nach Berlin gekommen.

Die unterlegenen Mannheimer müssen in Zukunft hingegen ohne Verteidiger Chris Lee auskommen. Wie die Mannheimer am Tag nach der Finalpleite bekanntgaben, schließt sich der 31-Jährige dem schwedischen Klub Färjestads BK an.

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Wiederholungstäter

Die Eisbären Berlin gaben auf eigenem Eis den Adlern aus Mannheim im entscheidenden fünften Finalspiel mit 3:1 das Nachsehen. Damit sicherten sich die Kufencracks aus der Bundeshauptstadt zum sechsten Mal den Meistertitel, firmieren damit nun als Rekordchampion der DEL.
© imago

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25.04.12
 
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