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17.04.2012, 08:52

Rangers und Blues holen zweiten Sieg

Seidenberg legt auf: Bruins wieder vorn

Einen Tag nach der Goc-Gala für die Florida Panthers trug wiederum ein deutscher NHL-Profi entscheidend zum Play-off-Sieg seiner Mannschaft bei. In der heißen Phase des mächtig umkämpften dritten Spiels zwischen den Washington Capitals und den Boston Bruins bereitete Verteidiger Dennis Seidenberg das siegbringende 4:3 des Titelverteidigers vor. Die Braunbären führen in der Serie nun ebenso mit 2:1-Siegen wie die New York Rangers gegen die Ottawa Senators und die St. Louis Blues gegen die San Jose Sharks.

Auswärtssieg: Die Boston Bruins holten sich in Washington das wichtige dritte Spiel.
Auswärtssieg: Die Boston Bruins holten sich in Washington das wichtige dritte Spiel.
© Getty ImagesZoomansicht

Seidenberg (zwei Schüsse, vier geblockte Schüsse), der mit insgesamt 23:39 Minuten wieder einmal der Feldspieler mit der längsten Eiszeit war, leitete in der 59. Minute beim Spiel "Vier gegen Vier" den Siegtreffer des Meister durch Zdeno Chara ein. Der Slowake, der mit einem wuchtigen Schuss von der blauen Linie traf, hatte zuvor bereits die Vorlagen zu den beiden Boston-Toren durch Rich Peverley zum 1:1 und Brian Rolston zur 3:2-Führung gegeben. Das vierte Tor für die Bruins erzielte Daniel Paille zum 2:2-Ausgleich, nachdem zuvor Caps-Superstar Alex Ovechkin (ein Tor, ein Assist) die Hausherren bei einem schnellen Gegenzug in Führung gebracht hatte.

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Die Partie erinnerte beinahe an die "Schlacht" zwischen den Pennsylvania-Rivalen Philadelphia und Pittsburgh (8:4) am Vorabend, auch die Bruins und die Capitals schenkten sich nichts und streuten zum Teil schmutzige Checks ein. Ein zu hoher Stock schlug beispielsweise Chara den Helm vom Kopf, ein Cross-Check von Washingtons Nicklas Backstrom gegen den Kopf von Rich Peverley brachte dem Spieler der Heimmannschaft eine Matchstrafe. "Es war wie ein Rugby-Spiel", zog Caps-Coach Dale Hunter einen wohl eher hinkenden Vergleich.

Sein Gegenüber Claude Julien zeigte sich enttäuscht, dass es "im dritten Spiel in Folge Cross-Checks gegen den Kopf meiner Spieler" gegeben habe. "Ich hoffe, dass das nicht aus den Fugen gerät."

In der Best-of-seven-Serie führen die Bruins nun mit 2:1. Das vierte Spiel findet am Donnerstag erneut in D.C. statt, am Samstag geht es dann zu Spiel fünf nach Boston zurück.

Auch die Rangers und die Blues führen ihre Serien mit 2:1-Siegen an. Die "Broadway Blueshirts" entschieden das dritte Duell bei den Senators durch einen Treffer von Brian Boyle in der 48. Minute mit 1:0 für sich. Die Blues setzten sich bei den San Jose Sharks mit 4:3 durch. Die Entscheidung fiel erst 17 Sekunden vor der Schlusssirene durch ein Tor von Logan Couture. Bei den Sharks kam der deutsche Torhüter Thomas Greiss nicht zum Einsatz, zwischen den Pfosten stand erneut der Finne Antti Niemi.


NHL, 1. Play-off-Runde (best of seven), Montag, 16. April

Ottawa Senators - New York Rangers 0:1 (Play-off-Stand: 1:2)
Washington Capitals - Boston Bruins 3:4 (Play-off-Stand: 1:2)
San Jose Sharks - St. Louis Blues 3:4 (Play-off-Stand: 1:2)

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Die Jagd nach dem "heiligen Gral"
Daniel & Henrik Sedin
Vancouver Canucks

Platz: 1 (Westen). Stärken: Die "Nucks" waren das beste Team der regulären Saison (111 Punkte) und schnappten sich so die "President's Trophy". Das Prunkstück der Kanadier ist die Offensive (249 Treffer). Star-Spieler: Daniel Sedin (21). Der Schwede ist mit 30 Toren der treffsicherste Stürmer. Seit Mitte März fehlt der Linksschütze verletzt (Gehirnerschütterung). Form: Vancouver holte trotz der Sedin-Verletzung 8 Siege aus den letzten 9 Partien und ist in Top-Form.
© getty images

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17.04.12
 
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