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16.04.2012, 09:20

Goc führt Florida zum ersten Sieg

Pennsylvania-Party weiter klarer Fall für Flyers

Während die Philadelphia Flyers in einer furiosen Serie gegen den Pennsylvania-Rivalen Pittsburgh Penguins ebenso mit 3:0 vorlegten wie überraschend auch die Los Angeles Kings gegen Vizemeister Vancouver Canucks, holten die Florida Panthers durch einen hart erkämpften 4:2-Sieg über die New Jersey Devils am Sonntag ihren ersten Sieg in den Play-offs. Einer der Stars für die "Cats": Marcel Goc! Die Detroit Red Wings stehen gegen die Nashville Predators mit dem Rücken zur Wand.

Die High-Flyers! Matt Read feiert ein Tor beim 8:4-Kantersieg über den Erzrivalen.
Die High-Flyers! Matt Read feiert ein Tor beim 8:4-Kantersieg über den Erzrivalen.
© Getty ImagesZoomansicht

32 Tore in drei Spielen - die Flyers und die Penguins zaubern ein Offensiv-Feuerwerk nach dem anderen aufs Eis. Nach den beiden Erfolgen beim Intrastate-Rvialen hatte Philadelphia nun erstmals Heimrecht in dieser Serie - und wusste dies in einem im wahrsten Sinn des Wortes hart umkämpften Vergleich zu nutzen.

Die Fäuste flogen, überharte Checks prägten das Spiel neben den zahlreichen Toren. Die "Pens" führten schnell durch Jordan Staal, ehe die Flyers noch im ersten Abschnitt vier Treffer markieren konnten. Mit 4:2 ging es in die Kabinen. Da waren drei Spieler bereits vom Spiel ausgeschlossen worden. Auch die Superstars Sidney Crosby (Pittsburgh) und Claude Giroux (Philaldelphia) gerieten sich in die Haare.

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Nach insgesamt zwölf Toren und 158 Strafminuten hieß es diesmal im Wells Fargo Center 8:4! Danny Briere, Matt Read und Maxime Talbot trafen jeweils doppelt für die Hausherren, für die der Ex-Penguin Jaromir Jagr drei Treffer auflegte. Den Flyers dürfte der Einzug in die nächste Runde kaum mehr zu nehmen sein. Denn: In der NHL-Geschichte haben bislang erst drei Teams nach einem 0:3-Rückstand noch die nächste Runde erreicht. Am Mittwoch geht es in "Philly" weiter. "Unser Ziel ist es, das Ganze gleich zu beenden", sagte Briere. Kaum vorstellbar, dass sich die Penguins noch aus dem Sumpf ziehen können. Eklatante Schwächen in der Defensive ziehen sich wie ein roter Faden durch die Serie. Star-Goalie Marc-Andre Fleury wurde nach dem sechsten Gegentor vom Eis geholt, 17 Treffer hat er bislang kassiert. Trainer Dan Bylsma stärkt ihm dennoch den Rücken: "Er startet in den nächsten vier Spielen." Bemerkenswert: "Pens"-Superstar und NHL-Scoring-Leader Evgeni Malkin (109 Punkte) hat noch keinen einzigen Treffer erzielt.

Das Kunststück von vier Siegen in Reihe muss auch Vorrundensieger und Vizemeister Vancouver Canucks vollbringen. Die Kanadier verloren das dritte Spiel bei den Los Angeles Kings mit 0:1. Das entscheidende Tor erzielte Dustin Brown in der 47. Minute. In einem weiteren Heimspiel können die Kings mit einem Sieg das Weiterkommen perfekt machen.

Goc trifft und legt auf - Doppelpack Weiss

Die Florida Panthers um die deutschen Nationalspieler Marcel Goc und Marco Sturm haben derweil ihr erstes Play-off-Spiel seit 15 Jahren gewonnen. Beim 4:2 über die New Jersey Devils bereitete Goc das 2:0-Überzahltor von "Local Hero" Stephen Weiss in der 22. Minute vor und traf in der 35. Minute mit seinem ersten Play-off-Treffer nach fast fünf Jahren zum 3:0. Im Schlussdrittel kam New Jersey durch Treffer von Travis Zajac und Ilja Kovalchuk innerhalb von 74 Sekunden auf 2:3 heran. Tomas Fleischmann erlöste die "Cats" jedoch mit einem Schuss ins leere Tor kurz vor Ende zum 4:2. Florida muss in den kommenden beiden Partien auswärts antreten. Durch den Sieg steht es in der Best-of-Seven-Serie nun 1:1.


NHL, 1. Play-off-Runde (best of seven), Sonntag, 15. April

Florida Panthers - New Jersey Devils4:2 (Play-off-Stand: 1:1)
Detroit Red Wings - Nashville Predators2:3 (Play-off-Stand: 1:2)
Philadelphia Flyers - Pittsburgh Penguins 8:4 (Play-off-Stand: 3:0)
Los Angeles Kings - Vancouver Canucks1:0 (Play-off-Stand: 3:0)

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Die Jagd nach dem "heiligen Gral"
Daniel & Henrik Sedin
Vancouver Canucks

Platz: 1 (Westen). Stärken: Die "Nucks" waren das beste Team der regulären Saison (111 Punkte) und schnappten sich so die "President's Trophy". Das Prunkstück der Kanadier ist die Offensive (249 Treffer). Star-Spieler: Daniel Sedin (21). Der Schwede ist mit 30 Toren der treffsicherste Stürmer. Seit Mitte März fehlt der Linksschütze verletzt (Gehirnerschütterung). Form: Vancouver holte trotz der Sedin-Verletzung 8 Siege aus den letzten 9 Partien und ist in Top-Form.
© getty images

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16.04.12
 
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