Seit Donnerstagabend stehen die Play-off-Teilnehmer in der NHL fest. Zu einem Krimi entwickelte sich das Duell um Platz acht im Osten. Durch eine 1:2-Niederlage bei den Philadelphia Flyers verspielten die Buffalo Sabres ihre letzten Hoffnungen. Jubeln konnten dagegen die Washington Capitals, die sich durch einen 4:2-Erfolg über die Florida Panthers Rang acht sicherten.
In der Partie in Philadelphia musste Buffalo auf seine verletzten deutschen Spieler Christian Ehrhoff und Jochen Hecht verzichten, Alexander Sulzer fehlte aus persönlichen Gründen. Dennoch begann die Partie vor 19.873 Zuschauern in Philadelphia vielversprechend für die Säbel: Ville Leino schoss Buffalo in einem sehr engen und umkämpften Spiel in der 38. Minute mit 1:0 in Führung. Doch im Schlussabschnitt drehten die Flyers durch Marc-Andre Bourdon (47.) sowie Matt Read (56.) noch die Partie und zerstörten so die letzten Hoffnungen der Sabres.
Buffalo wurde zudem der 4:2-Sieg der Washington Capitals über die Florida Panthers zum Verhängnis. Dennoch können auch die Panthers mit den deutschen Nationalspielern Marcel Goc und Marco Sturm jubeln, denn trotz der Niederlage ziehen sie erstmals seit der Saison 1999/2000 in die Play-offs ein.
Bei den mit vielen Vorschusslorbeeren in die Saison gestarteten Sabres war die Enttäuschung nach dem vorzeitigen Saisonaus groß. "Es ist sehr enttäuschend! Es ist beschämend, die Play-offs zu verpassen", sagte Sabres-Goalie Ryan Miller, der die Niederlage trotz 33 abgewehrter Schüsse nicht verhindern konnte.

Im Westen lachten am Ende die San José Sharks. Noch ehe die Kalifornier ihre Partie bei den Los Angeles Kings mit 6:5 nach Penaltyschießen für sich entschieden hatten, standen sie als Play-off-Teilnehmer fest. Denn die Colorado Avalanche und die Dallas Stars verloren ihre Spiele und machten so den Weg für die Haie frei. Colorado unterlag vor heimischem Publikum mit 2:5 gegen das mit Abstand schlechteste Team der Liga, den Columbus Blue Jackets und sorgte so für Tristesse im Pepsi Center. Jackets-Stürmer Cam Atkinson war mit drei Treffern Matchwinner für Columbus.
Die Dallas Stars verloren bei den Nashville Predators mit 0:2 und verabschiedeten sich ebenfalls von den Play-offs. Nashville dagegen benötigt nur noch einen Punkt im letzten Spiel in Colorado um Rang vier im Westen und damit erstmals in der Franchise-Geschichte für die Play-offs den Heimvorteil zu sichern.
Sowohl in der Eastern als auch in der Western Conference stehen die jeweils acht Teilnehmer der Post-Season fest. Lediglich die genauen Paarungen im Conference-Viertelfinale sind noch offen.
Eastern Conference: New York Rangers, Boston Bruins (TV), Florida Panthers, Pittsburgh Penguins, Philadelphia Flyers, New Jersey Devils, Ottawa Senators, Washington Capitals
Eastern Conference: Vancouver Canucks, St. Louis Blues, Los Angeles Kings, Nashville Predators, Detroit Red Wings, Chicago Blackhawks, San José Sharks, Phoenix Coyotes