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03.04.2012, 08:33

NHL: Ehrhoff wäre in den Play-offs fit - Partyschreck Stamkos

Capitals-Pleite spielt Buffalo in die Karten

Die 2:4-Niederlage der Washington Capitals gegen die im Play-off-Rennen bereits ausgeschiedenen Tampa Bay Lightning spielt deutschen NHL-Cracks in die Karten. Sowohl die Florida Panthers um Marcel Goc und Marco Sturm, die kurz vor der Krönung als Division-Meister im Südosten stehen, als auch die lauernden Buffalo Sabres um Christian Ehrhoff, Alexander Sulzer und Jochen Hecht, nahmen den Patzer der Hauptstädter genüsslich zur Kenntnis.

Licht aus, Spot an - auf Steven Stamkos! Der NHL-Toptorjäger traf auch gegen die Capitals.
Licht aus, Spot an - auf Steven Stamkos! Der NHL-Toptorjäger traf auch gegen die Capitals.
© Getty ImagesZoomansicht

Durch die Schlappe bleiben die Caps bei 88 Punkten stehen, drei weniger als Florida, das damit ganz dicht vor dem Gruppensieg und Platz drei in der Conference-Tabelle steht. Die "Cats" haben noch drei, Washington nur noch zwei Spiele zu absolvieren. Und: Auch die Buffalo Sabres hoffen wieder verstärkt auf die Play-off-Teilnahme. Die "Säbel" sind mit 86 Zählern knapp hinter den Capitals Neunter und haben ebenfalls noch ein Spiel mehr in der Hinterhand.

Steven Stamkos erzielte zwei späte Tore für die "Bolts" - es waren seine Saisontreffer 57 und 58 für das Team aus Florida! Damit steht er in der Schützenliste weiterhin klar vorn. Besonders wichtig war sein Treffer zum 3:2 63 Sekunden vor der Schlusssirene. Unmittelbar zuvor erst hatte Jason Chimera für die Capitals ausgeglichen. Zwei Sekunden vor dem Ende straf Stamkos auch noch ins leere Tor.

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"Wir kämpfen um unsere Play-off-Chance, frag jeden Spieler, was der schlimmste Tag ist", sagte Chimera. "Das Schlimmste ist, zu Hause vor dem Fernseher zu sitzen und die Auftaktspiele zu den Play-offs zu sehen." Bitter enttäuscht waren die Capitals also. Am Donnerstag stehen sich Washington und Florida im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg in der Hauptstadt gegenüber.

Matchwinner Stamkos indes gestand, dass der Sieg besonders süß schmeckte, obwohl es eigentlich um nichts mehr geht für Tampa Bay. "Gegen einen Gruppengegner zu gewinnen, für den es noch um etwas geht, ist eine schöne Sache. Wir spielen gern den Partyschreck!" Ein versöhnlicher Abschied vor eigenem Publikum.

Ehrhoff muss nicht operiert werden: Play-offs oder WM?

Für den Rest der Hauptrunde müssen die Buffalo Sabres auf den am Knie verletzten Top-Verteidiger Christian Ehrhoff verzichten, der momentan Rehamaßnahmen in Florida absolviert. Dies gab Trainer Lindy Ruff zu Protokoll. Ruff verriet, dass Ehrhoff nicht operiert werden müsse und im Falle einer Qualifikation für die Play-offs noch einmal in der laufenden Saison aufs Eis zurückkehren könne. Sein ebenfalls verletzter Abwehrkollege Tyler Myers könnte sogar noch in der Hauptrunde zum Einsatz kommen. Scheiden die Sabres aus, will Ehrhoff bei der WM vom 4. bis 20. Mai in Schweden und Finnland teilnehmen. "Wenn ich gesund bin, bin ich immer bereit, für Deutschland zu spielen", so der Abwehrmann, der in diesem Fall gemeinsam mit seinem Teamkameraden Alexander Sulzer die erste Verteidigungsreihe bilden könnte, gegenüber der dpa.

Seit Sulzers Wechsel Ende Februar von Vizemeister Vancouver Canucks an die Niagara-Fälle harmonieren die beiden Deutschen hervorragend und waren mitverantwortlich dafür, dass das Team im März 22 von 32 möglichen Punkten geholt hat. "Wir haben vorher noch nie zusammengespielt, aber es hat vom ersten Tag an sehr gut geklappt", betonte Ehrhoff, der zuletzt 2010 bei der Heim-WM für Deutschland gespielt hatte.

Die "Säbel" spielen noch zu Hause gegen Toronto sowie bei den bereits für die Play-offs qualifizierten Philadelphia Flyers und Boston Bruins um Dennis Seidenberg. Im Falle einer Punktgleichheit mit Washington hätten die Sabres das Nachsehen.


NHL, Montag, 02. April

Tampa Bay Lightning - Washington Capitals 4:2, Los Angeles Kings - Edmonton Oilers 2:0


Für die Play-offs qualifiziert

East: New York Rangers, Boston Bruins, Pittsburgh Penguins, Philadelphia Flyers, New Jersey Devils, Ottawa Senators
West: St. Louis Blues, Vancouver Canucks, Nashville Predators, Detroit Red Wings, Chicago Blackhawks

03.04.12
 
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