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30.03.2012, 22:00

DEL-Play-offs: Adler folgen Berlin und Straubing ins Halbfinale

ERC löst das Halbfinalticket in 45 Sekunden

Am Freitagabend haben sowohl Ingolstadt als auch Mannheim das Halbfinal-Ticket gelöst. Der ERC setzte sich in einer spannenden Partie mit 4:3 gegen die DEG Metro Stars durch. In 45 verrückten Sekunden stellten die Panther den Spielstand auf den Kopf. Ferner entschieden die Adler Mannheim ihr Heimspiel gegen die Hamburg Freezers mit 3:1 für sich und stehen nun neben Ingolstadt, Berlin und Straubing im DEL-Halbfinale.

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Robert "Bobby" Goepfert
DEG-Goalie Robert "Bobby" Goepfert zeigte unglaubliche Saves, konnte das Viertelfinal-Aus gegen Ingolstadt aber nicht verhindern.
© picture alliance Zoomansicht

Im fünften Spiel der Play-off-Serie stand die DEG in Ingolstadt mit dem Rücken zur Wand: Mit einem Sieg würde der ERC ins Halbfinale einziehen. Die Metro Stars agierten aber keineswegs gehemmt, sondern spielten offensiv mit. Ein Paradebeispiel dafür lieferte Gordon, der nach seinem Bullygewinn im gegnerischen Drittel frech nach vorne spielte und so Kreutzer in Szene setzte. Der Nationalspieler umkurvte das Tor und spielte von der Bande nach innen auf Reimer, der den Puck zum 1:0 in die Maschen drosch (9.).

Im zweiten Drittel stellte DEB-Auswahlspieler Kaufmann (9.) seine technischen Fähigkeiten unter Beweis, spielte ERC-Verteidiger Heid mit vielen Stockbewegungen schwindlig und krönte seine Einzelaktion mit einem präzisen Schuss in den rechten Winkel (9.). Die Panther mussten nun aufmachen antworteten sofort: Nur 45 Sekunden später beförderte Girard die Scheibe nach feinem Bouck-Zuspiel mit dem Schlittschuh vom Innenpfosten ins Netz (9.). Das Schiedsrichtergespann brauchte die Tor-Kamera, um zu entscheiden, dass dieses 1:2 regulär war, da der Stürmer den Puck nicht aktiv ins Tor kickte.

Gummi-Mann Goepfert

DEL-Play-offs 2012

Fortan ließen die Ingolstädter einen wütenden Angriff nach dem anderen auf das Düsseldorfer Tor zurollen. DEG-Torwart Goepfert zeigte in dieser Phase unfassbar spektakuläre Saves und hielt seine Farben so im Spiel. Dieses Geduldsspiel setzte sich auch im Schlussdrittel fort. Ingolstadt arbeitete mit Druck nach vorne, drängte auf den Ausgleich und wurde belohnt.

Aquino arbeitete sich hinter dem Tor gegen Bazany und Nowak auf und brachte die Scheibe vor das Tor, wo Greilinger in Position gelaufen war und zum 2:2 einschieben konnte (51.). Nur 15 Sekunden später stocherte Likens den Puck unter den Schoner von Goepfert hindurch zur Führung (52.). DEG-Trainer Tomlinson sah das Unheil schon kommen und nahm eine Auszeit. Doch auch das konnte die heißgelaufenen Panther nicht stoppen: 30 Sekunden später irritierte Girard Goepfert mit einem Trick und tunnelte den Goalie zum 4:2 (52.).

Binnen 45 Sekunden hatte sich das Blatt komplett gewendet. Doch Düsseldorf kämpfte sich noch einmal zurück: Nach einem Durcheinander vor dem ERC-Tor reagierte Roach am schnellsten (54.) und verkürzte auf 4:5. In den letzten Minuten warf die DEG alles nach vorne und nahm sogar Goalie Goefert für einen Extra-Stürmer vom Eis. Sekunden vor dem Ende hatte Kaufmann die beste Chance, traf aus kurzer Distanz aber nur den Pfosten (60.).

Adler fliegen ins Halbfinale

Adler Mannheim
Auf ins DEL-Halbfinale: Die Adler Mannheim setzten sich in fünf Spielen gegen die Hamburg Freezers durch.
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Die Adler Mannheim brauchten einen Sieg, um den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Entsprechend mit Volldampf gingen die Kurpfälzer in das Heimspiel gegen die Freezers: Nach nur 55 Sekunden heulte die Torsirene in der SAP-Arena zum ersten Mal auf: Magowan gelang der Blitzstart (1.). So waren die Hausherren schnell voll bei der Sache und legten noch im ersten Drittel nach: Aus einem Gewühl vor dem Hamburger Tor stocherte Glumac erfolgreich nach der Scheibe und brachte diese im Gehäuse unter (18., in Überzahl).

Die Hanseaten mussten sich nun mit viel Aufwand zurück in die Partie kämpfen und hielten über weite Strecken mit. Dann setzte Nationalspieler Ullmann den nächsten Nackenschlag und erhöhte im Powerplay auf 3:0 (32.). Das Ende für die Freezers? Nein. Wie aus dem Nichts erzielte Placzek den Anschlusstreffer (36.) und brachte seinem Team so nochmal in Schlagdistanz für das Schlussdrittel.

Im dritten Abschnitt hielt die Defensive der Mannheimer um Star-Goalie Brathwaite (33 Saves) und ließ kein Gegentor mehr zu. Auch der zusätzliche Stürmer, der knapp eine Minute für Hamburgs Torwart Treutle (29 Saves) ins Spiel kam, konnte den Halbfinal-Einzug der Adler nicht mehr verhindern.

30.03.12
 
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Anschrift:ERC Ingolstadt
Tränktorstraße 12
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