Die ersten Entscheidungen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in der Runde der letzten Acht sind gefallen: Berlin steht fast schon erwartungsgemäß vorzeitig im Halbfinale, bei Straubing hat dies so niemand gedacht. Doch die Tigers zeigten sich extrem bissig und ließen Wolfsburg letztlich nicht den Hauch einer Chance. Mit drei Siegen im Rücken machte das Team am heimischen Pulverturm alles klar, wieder bekamen die Grizzlys sieben Tore eingeschenkt. Dabei gingen die Gäste durch Colin Beardsmore soagr in Führung und mit dem 1:0 auch in die erste Drittelpause, im zweiten Abschnitt nahm das Unheil aber seinen Lauf. Vier Tore kassierten die Niedersachen, nach den Treffern von Bernhard Keil, Laurent Meunier, Matthew Hussey und Bruno St. Jacques war das Aus besiegelt. Am Ende ging Straubing als 7:3-Sieger vom Eis.
Nicht ganz so spektakulär ging es in Köln zu, wo Berlin mit 3:0 gewann und so das Halbfinal-Ticket sicherte. Lange hielten die Haie ein 0:0, dann stellten Florian Busch und Frank Hördler vor 9866 Zuschauern zum Ende des zweiten Drittels die Weichen für die Gäste. Eisbären-Urgestein Sven Felski (58.) machte den Sack zu.
Berlin ist durch, Straubing ist durch, für Ingolstadt und Mannheim sieht es mit Blick auf die nächste Runde sehr gut aus. Der ERC fügte der DEG in Düsseldorf die dritte Niederlage zu und kann zuhause am Freitag alles klar machen. Der überragende Akteur auf dem Eis war Stürmer Thomas Greilinger, der mit vier Toren die Rheinländer fast im Alleingang bezwang.
DEL-Rekordmeister Mannheim siegte mit 3:1 in Hamburg. Dem zweiten Adler-Treffer beantworteten die Freezers in einer dramatischen Schlussphase durch Serge Aubin (59.) postwendend, doch Adam Mitchell (60.) beseitigte alle Zweifel am dritten Mannheimer Sieg.