
Auch im Keller der Eastern Conference und mit dem Rücken zur Wand stehend sind die Montreal Canadiens immer noch in der Lage, gegen die New York Rangers zu Hause zu gewinnen - zum sechsten Mal gelang dies dem Traditionsklub am Sonntag. Max Pacioretty legte mit zwei Toren und einem Assist den Grundstein zu einem 4:1-Erfolg gegen den Ost-Tabellenführer, auch die Verteidiger David Desharnais und Erik Cole punkteten dreifach. Montreal beendete eine drei Spiele währende Niederlagenserie und liegt aber immer noch mit acht Zählern Rückstand auf Rang acht außerhalb der Play-off-Ränge.
"Auf so ein Spiel haben wir gewartet", sagte Pacioretty. "Hoffentlich bleiben wir nun dran." Die Rangers konnten ihre Leistung nicht ganz verstehen, nachdem sie am Samstag durch ein 3:0 gegen Toronto noch als erste Mannschaft die 60-Punkte-Hürde überwunden hatten. "Das war untypisch für uns", sagte Star-Center Brad Richards nach der schwachen Vorstellung im Bell Centre.
Einen Führungswechsel gab es im Westen. Die Vancouver Canucks (59) mussten die Chicago Blackhawks passieren lassen. Grund: Der Vizemeister unterlag mit Alexander Sulzer (12:41 Minuten Eiszeit) unerwartet mit 2:4 gegen die Anaheim Ducks, die nur Vorletzter im Westen sind und zu den großen Enttäuschungen zählen. Ohne Torwart Thomas Greiss verloren die San Jose Sharks 3:4 bei den Chicago Blackhawks (60). Die Sharks sind weiter Dritter.
Derweil gelang den Pittsburgh Penguins auch ohne ihren nach wie vor verletzten Superstar Sidney Crosby ein 6:3-Auswärtssieg bei den Tampa Bay Lightning. Der Russe Evgeni Malkin war per Hattrick Mann des Abends. Im Kampf um Platz acht haben die Pens nun wieder Oberwasser. Mit 50 Zählern liegen sie knapp über dem ominösen Strich.
Tampa Bay Lightning - Pittsburgh Penguins 3:6, Washington Capitals - Carolina Hurricanes 2:1, Montreal Canadiens - New York Rangers 4:1, Chicago Blackhawks - San Jose Sharks 4:3, Edmonton Oilers - Los Angeles Kings 2:1, Vancouver Canucks - Anaheim Ducks 2:4