Insgesamt neun Tore und tolle Unterhaltung bekamen die Zuschauer bei der Partie Köln gegen Wolfsburg zu sehen. Nach nur drei Minuten eröffnete der deutsche Nationalspieler Felix Schütz den Torreigen. Die Grizzly Adams hatten binnen 44 Sekunden mit Nathan Paetsch und Kai Hospelt (beide 7.) die passende Antwort parat. Eine Sekunde vor der Pausensirene ließ Gregory Claaßen die Haie-Fans erneut jubeln und glich aus (20.). Im zweiten Abschnitt gingen die Gäste durch David Laliberté (35.) in Führung. Diese konnte Mirko Lüdemann im Schlussdrittel egalisieren (47.). Doch der Jubel hielt nicht lange an: 23 Sekunden später markierte Wolfsburgs Matthew Dzieduszycki das 4:3 (47.). Patrick Pohl führte mit seinem 5:3 die Entscheidung herbei (55.), Hospelt traf ins leere Tor zum 6:3-Endstand (58.).
Tabellenschlusslicht Hannover hatte eine schwere Aufgabe in Ingolstadt. Der ERC ging früh durch Tyler Bouck in Führung (5.). Kurz vor dem Drittelende gelang Eric Regan der Ausgleich (18.). Im zweiten Durchgang drehten die Panther auf: Nur 16 Sekunden nach dem Eröffnungsbulli netzte Richard Girard zur Führung ein (21.) und legte rasch das 3:1 nach (24.). Teamkollege Jared Ross baute die Führung auf 4:1 aus (34.). Andreas Morczinietz' (38.) Anschlusstreffer war nur noch Ergebniskosmetik. Während Ingolstadt die direkte Play-off-Qualifikation gefestigt hat, behalten die Scorpions die rote DEL-Laterne.
Im bayerischen Derby zwischen München und Nürnberg lieferten sich beide Teams ein enges Rennen. Die wieder erstarkten Ice Tigers hielten lange mit und die Partie offen. EHC-Stürmer Jason Ulmer brachte die Hausherren in Front (8.), Robert Leask glich in Überzahl aus (30.). Eine erneute Führung der Münchner durch Mike Kompon (49.) konnte Gregory Leeb (50.) schnell ausgleichen. Die Gastgeber gingen durch Eric Schneider (57.) aber erneut in Führung. Martin Buchwieser machte mit seinem "Empty-Netter" alles klar (60.) und besorgte den 4:2-Endstand.
Die Straubing Tigers konnten drei Punkte aus Düsseldorf entführen. Vor allem die "Special Teams" der Gäste arbeiteten hervorragend: Erst traf Markus Hundhammer in Unterzahl (31.), dann legte Rene Röthke ein Überzahltor oben drauf (38.). Lange sah es nach einem "Shut-Out" für die Bayern aus, doch dann machte DEG-Nationalspieler Patrick Reimer die Partie wieder spannend (55.). Als die Metro Stars alles nach vorne warfen und auch Goalie Robert Goepfert Platz für einen weiteren Stürmer machte, konnte Sandro Schönberger zum 3:1-Endstand ins leere Tor einschieben (60.).
Beim Kampf um die Pre-Play-off-Plätze konnten die Pinguine weiter an Boden gut machen. Gegen die Augsburger Panther gelang ein deutlicher 5:1-Sieg vor heimischem Publikum. In den Fokus spielten sich Krefelds Pascal Trepanier, dem zwei Powerplay-Tore gelangen (9., 35.) sowie Boris Blank, der ebenfalls einen Doppelpack schnürte (14., 37., Überzahl). Mario Valery-Trabucco markierte den zwischenzeitlichen Ausgleich und einzigen Treffer für die Augsburger (10.). Außerdem konnte sich noch Pinguin Denis Shvidki in die Torschützenliste eintragen (37.).
Die Iserlohn Roosters haben am Abend für eine Überraschung gegen die favorisierten Hamburg Freezers gesorgt. Der Klub vom Seilersee ging durch zwei Powerplay-Tore von Jeff Giuliano (8., 35.) in Front. Für die Entscheidung sorgte Nationalspieler Michael Wolf (53.). Doch Iserlohn hatte noch nicht genug: Sean Blanchard traf in doppelter Unterzahl ins leere Tor (57.) und auch Michael Hackert (60.) setzte noch einen oben drauf und machte den Kantersieg mit seinem 5:0 perfekt. Auch Roosters-Goalie Sebastien Caron konnte sich am Ende feiern lassen, ihm gelang das zweite Shut-Out in der laufenden Saison.

Der 37. Spieltag wurde mit einem absoluten Top-Spiel abgerundet. Mannheim gegen Berlin, der Zweite gegen den Ersten. Insgesamt zehn deutsche Nationalspieler begegneten sich auf dem Eis. Den perfekten Start erlebte aber ein US-Amerikaner: Nach einer Minute und vier Sekunden verwandelte Nicholas Dimitrakos eine Hereingabe von Yannic Seidenberg direkt (2.). Wenig später ließ Eisbären-Keeper Rob Zepp einen Schuss von Christopher Lee nach vorne abprallen. Yanick Lehoux stand sträflich frei im Slot und erhöhte auf 2:0 (5.).
In einem hart umkämpften zweiten Durchgang verkürzten die Gäste durch einen verwandelten Abstauber von Darin Olver (26.). Daraufhin zeigte Yanick Lehoux einmal mehr seine klasse Technik, narrte die Berliner Abwehr und beförderte die Scheibe in den Winkel (27.). Als Matthias Plachta frei vor Zepp auftauchte und von Sven Felski gehalten wurde, entschied der Schiedsrichter auf Penalty. Diesen nutzte Plachta mit einem Tunnel zur 4:1-Führung (32.).
Auch im Schlussdrittel blieb die Partie spannend und auf hohem Niveau. Barry Tallackson schweißte den Puck präzise ins linke Kreuzeck (43.) und brachte seine Eisbären so noch einmal heran. Für die Entscheidung sorgte Michael Glumac mit einem "Empty-Netter" (59.). Kurz vor der Schlusssirene wurde es aber noch einmal richtig hitzig: Felski, der zum 900.-mal auf DEL-Eis stand, teilte einen unfairen Check gegen den Kopf von Seidenberg aus. Adler-Verteidiger Shawn Belle rächte diese Aktion und prügelte daraufhin auf den Berliner ein. Nach einem Massengerangel verteilte der Schiedsrichter noch 72 Minuten Strafzeit. Am 5:2-Endergebnis änderte das aber freilich nichts mehr.
| Pl. | Verein | Tore | Pkte. | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Eisbären Berlin | 129:97 | 73 |
| 2 | ![]() | Adler Mannheim | 125:103 | 70 |
| 3 | ![]() | ERC Ingolstadt | 119:102 | 66 |
| 4 | ![]() | Hamburg Freezers | 109:104 | 65 |
| 5 | ![]() | Grizzly Adams Wolfsburg | 122:88 | 63 |
| 6 | ![]() | Straubing Tigers | 114:102 | 60 |
| 7 | ![]() | Kölner Haie | 96:102 | 55 |
| 8 | ![]() | Iserlohn Roosters | 101:111 | 53 |
| 9 | ![]() | EHC München | 89:93 | 51 |
| 10 | ![]() | DEG Metro Stars | 112:126 | 51 |
| 11 | ![]() | Augsburger Panther | 89:96 | 48 |
| 12 | ![]() | Krefeld Pinguine | 94:112 | 47 |
| 13 | ![]() | Thomas Sabo Ice Tigers | 89:121 | 39 |
| 14 | ![]() | Hannover Scorpions | 86:117 | 36 |