Unsinn trainierte die Auswahl des DEB in drei Phasen (1964, 1975 bis 1977, 1981 bis 1990) bei insgesamt 221 Länderspielen und gewann mit der Mannschaft beim größten Erfolg 1976 in Innsbruck sensationell Olympiabronze.
Auch im Verein war "Xare" äußerst erfolgreich: Der Mann mit dem berühmten Pepita-Hut gewann als Spieler und Trainer elf deutsche Meisterschaften, "Mr. Eishockei" nahm an sechs Olympischen Spielen und zwölf Weltmeisterschaften teil. Später erhielt Unsinn das Bundesverdienstkreuz und wurde in die "Hall of Fame" des Weltverbandes in Toronto aufgenommen.
"Auf ihn war immer Verlass, er war ehrlich und korrekt. Er hat Eishockey gelebt und gefühlt", sagte Erich Kühnhackl, Deutschlands Eishockeyspieler des Jahrhunderts, der 1976 unter Unsinn spielte. Fernab der fachlichen Qualität lobte Kühnhackl die menschlichen Werte Unsinns: "Er hatte immer für jeden ein offenes Ohr." Der heutige Sportdirektor des DEB Franz Reindl hat Unsinn "viel zu verdanken, er hat uns alle populär gemacht. Er ist eine markante Persönlichkeit, die über einen langen Zeitraum das deutsche Eishockey verkörpert hat."
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