
Sturms Panther verloren mit 1:2 zu Hause gegen die Phoenix Coyotes. Stephen Weiss vergab dabei 24,5 Sekunden vor Schluss einen Penalty, als er den Puck Phoenix-Torwart Jason LaBarbera durch die Beine schieben wollte. Aus Sicht deutscher Eishockey-Fans wurden Erinnerungen wach, denn wie 1992 beim Versuch von Peter Draisaitl in Albertville gegen Kanada rutschte das Spielgerät vom Goalie abgebremst nur bis zur Linie und blieb dort liegen.
Die Panthers, die weiterhin auf Marcel Goc verzichten müssen, führen trotz der Niederlage weiter die Südost-Division an.
Ehrhoff unterlag mit den Buffalo Sabres 1:4 bei den Ottawa Senators, sein Landsmann Jochen Hecht fehlte weiterhin verletzt ebenso wie Marcel Goc bei Florida. Buffalo rutschte in der Nordost-Division auf Rang vier hinter Ottawa ab.
Über zwei Drittel drückten die Pittsburgh Penguins dem Topspiel gegen die Chicago Blackhawks dank Evgeni Malkin den Stempel auf. Mit drei Assists legte der Russe den Grundstein und sorgte dafür, dass der erneute Ausfall von Kapitän Sidney Crosby nicht ins Gewicht fiel. Das NHL-punktbeste Chicago kam im Schlussabschnitt zwar nochmals gewaltig auf, doch mehr als der 2:3-Anschlusstreffer gelang nicht. Die fünf Spiele währende Siegesserie der Mannschaft aus Illinois riss ab.
Die Pens (42) rückten bis auf drei Zähler an Ost-Primus und Meister Boston Bruins (45) heran, im Westen führt weiter Chicago (46), weil auch die Minnesota Wild (45 - 1:2 in Calgary) den Kürzeren zogen.
Malkin legte die Treffer von Chris Kunitz, James Neal und Tyler Kennedy auf - er hat damit in allen sechs Spielen ohne Crosby Scorerpunkte gesammelt (sechs Tore, neun Assists). Mit insgesamt 39 Scorerpunkten liegt der Russe nun gleichauf mit Phil Kessel, Claude Giroux und Henrik Sedin an der Spitze der NHL-Liste.
"Geno war eine Offensivwaffe", sagte Penguins-Coach Dan Bylsma. "Er ist auf beiden Seiten des Eises stark, spielt kraftvoll und kreiert jede Menge Chancen. So wie er heute wieder dominiert hat, waren zehn Scorerpunkte drin."
Punktgleich mit Pittsburgh liegen im Osten die New York Rangers, die sich bei den New Jersey Devils (37) mit 4:1 behaupten konnten. Marian Gaborik war mit den Saisontoren 18 und 19 zum 2:1 (600 NHL-Scorerpunkt!) und 4:1 der Matchwinner im Derby. "Das ist immer ein wichtiges Spiel", sagte der Goalgetter. "Immer hart, du musst bereit sein." Schlussmann Henrik Lundqvist stützte die Rangers mit 30 Paraden. Die Devils verloren erstmals wieder nach vier Siegen.

New Jersey Devils - New York Rangers 1:4
Pittsburgh Penguins - Chicago Blackhawks 3:2
Washington Capitals - Nashville Predators 4:1
Ottawa Senators - Buffalo Sabres 4:1
Florida Panthers - Phoenix Coyotes 1:2
Winnipeg Jets - New York Islanders 2:3 n.P.
Calgary Flames - Minnesota Wild 2:1