| Vereinsname: | Philadelphia Flyers |
| Anschrift: | Philadelphia Flyers 3601 South Broad Street Philadelphia, Pennsylvania, USA 19148 |
| Internet: | http://www.philadelphiaflyers.com/ |
Philadelphia ist der amtierende Division-Sieger des letzten Jahres. Die Flyers überzeugten mit einem treffsichern Sturm und einer soliden Abwehr. Probleme gab es dagegen auf der Torhüterposition. Hier herrschte nie wirklich Einigkeit, stattdessen spielte man Keeper-Roulette: Während der Play-offs setzte "Philly" drei verschiedene Goalies ein. Doch weder Sergei Bobrovsky (23, 87,7 Prozent Fangquote), noch Brian Boucher (34, 90,4 Prozent), noch Michael Leighton (30, 86,2 Prozent) wussten dabei zu überzeugen. Auch in der regulären Saison blieb das Torwart-Trio im Schnitt unter 92 Prozent gefangener Pucks. Am Ende stand so ein frühes Aus im Conference-Halbfinale (0:4 gegen Boston).
Zu- und Abgänge: Kein Team veränderte sein Gesicht so stark wie die Flyers. Nach der immens wichtigen Verpflichtung von Star-Torwart Ilya Bryzgalov (31, Phoenix) sollte die wichtigste Baustelle geschlossen sein. Dafür bleibt die Frage offen, ob Philadelphia hochkarätige Abgänge wie Kapitän Mike Richards, Top-Torjäger Jeff Carter oder gestandene Spieler wie Ville Leino, Kris Versteeg oder Nikolay Zherdev ersetzten kann. Für den Glamour soll künftig Neuzugang Jaromir Jagr (39, Omsk) sorgen. Der Tscheche gewann fast alles, was es zu gewinnen gibt (Stanley Cup, olympisches Gold, Weltmeistertitel) und will es jetzt noch einmal wissen.
Prognose: Die hohe Zahl und Qualität der Abgänge wiegt schwer. Besonders die gefährlichen Mittelstürmer sind nicht adäquat ersetzt worden. Die "neuen Flyers" müssen sich erst finden und zusammenwachsen. Gelingt die Eingliederung von Jagr und Bryzgalov, sollte aber mehr als nur die Play-off-Qualifikation drin sein.

2011 war ein Seuchenjahr für die Penguins: Superstar Sidney Crosby (24) wurde an Neujahr und vier Tage später böse umgecheckt und fehlte seitdem wegen einer Gehirnerschütterung. Anfang Februar verletzte sich dann auch noch der hochbegabte Evgeni Malkin (25). Der Russe musste sich einer Knie-OP unterziehen und bestritt wie Crosby seitdem kein einziges Spiel mehr. Die Ausfälle sorgten für einen Bruch im Pittsburgher Spiel und zeigten, wie abhängig man von seinen beiden "Wunderkindern" ist. Das frühe Play-off-Aus (3:4 im Conference-Viertelfinale gegen Tampa Bay) ist dafür der beste Beleg.
In der Statistik führt Crosby trotz halbjähriger Ausfallzeit die Tor- und Punkterangliste an. In der neuen Saison soll alles besser werden. Crosby ist auf dem Weg der Besserung, trainiert wieder mit der Mannschaft und soll so früh wie möglich eingesetzt werden. Malkin ist sogar schon einen Schritt weiter und traf bereits in den Vorbereitungsspielen.
Zu- und Abgänge: Bei den Einkäufen haben sich die Penguins zurückgehalten: Die Troika Steve Sullivan (37), Steve MacIntyre (31) und Alexandra Picard (26) zählt nicht zur Crème de la Crème, Hoffnung machen dafür die beiden Sturmtalente Tyler Kennedy (24) und Eric Tangradi (22). Die Abgänge Maxime Talbot, Michael Rupp, Chris Connor, Eric Godard und Mike Comrie sind zu verschmerzen. Einzig um Alex Kovalev (41 Punkte) darf getrauert werden.
Prognose: Die Penguins sind gerade auf der Center-Position exzellent besetzt. Mit Keeper Marc-Andre Fleury hat Pittsburgh auch einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten stehen. Schlägt das Verletzungspech nicht wieder zu, ist das Team Favorit in der Atlantic-Division.
Die abgelaufene Saison der Rangers hatte all das, was zu einer guten Broadway-Aufführung gehört: Ein perfekter Spannungsbogen. Mit nur zwei Punkten Abstand meisterten die New Yorker gerade noch so die Play-off-Qualifikation. Ein Happy-End gab es für die Jungs aus Manhattan aber nicht. Im Conference-Viertelfinale war gegen Washington Schluss (1:4). Die Rangers waren zu abhängig von Top-Stürmer Marian Gaborik (29), der seine Torausbeute im Vergleich zum Vorjahr fast halbierte. Ansonsten hat das Team viel Potenzial aufzuweisen. Talente wie Derek Stepan (21, 45 Punkte) und Artem Anisimov (23, 44 Punkte) übernehmen schon jetzt Verantwortung.
Zu- und Abgänge: Auf der Wunschliste der "Broadway Blueshirts" stand ein Spielmacher ganz oben. Mit Brad Richards (31) wurde dieser Wunsch nicht nur erfüllt, sondern sogar getoppt. Der 31-jährige Kanadier ragte in der vergangenen Saison bei den Dallas Stars mit 77 Punkten (28 Tore, 49 Vorlagen) heraus und ist eine erstklassige Verstärkung für die Rangers.
Prognose: Harmoniert die junge Defensive (im Schnitt 24,8 Jahre) mit dem erfahrenen Goalie Henrik Lundqvist (29) und hält die Offensive, was sie verspricht, so könnten die Rangers für eine Überraschung in der Atlantic Division sorgen. Das Team sollte auf Augenhöhe mit den Philadelphia Flyers stehen und damit zu den Top-Jägern der Penguins gehören.
Erstmals seit 1996 verpassten die Devils die Play-off-Qualifikation. Schuld daran waren gleich mehrere Dinge: Verletzungspech (Meniskusriss von Zach Parise), ein katastrophaler Saisonstart (22 Niederlagen in 33 Spielen), ein Trainer (John MacLean), der nie den Draht zur Mannschaft fand, ein schwächelnder Star (Ilya Kovalchuck) und Probleme auf der Torhüterposition. Trotz einer imposanten Aufholjagd unter dem neuen Trainer Jacques Lemaire waren es eben jene kleinen Zahnrädchen, die nicht ineinander griffen und so für Ernüchterung in New Jersey sorgte. Immerhin konnte man den Vertrag mit Top-Stürmer Zach Parise (27) verlängern.
Zu- und Abgänge: Der wichtigste Neuzugang ist kein Spieler, sondern der Trainer: Peter DeBoer übernimmt die Devils in der kommenden Saison und soll die Teufel wieder in den Eishockey-Himmel führen. Ansonsten hielt sich der Klub eher zurück. Die Flügelstürmer Eric Boulton (35) und Cam Janssen (27) wurden unter Vertrag genommen. Als Abgänge stehen Pierre Leblond und Anssi Salmela fest. Zudem kommt Trent Hunter (31) von den New York Islanders im Tausch gegen Brian Rolston und ein Draftpick.
Prognose: Die Devils haben neben ihren gestandenen Spielern auch einige hochinteressante Rookies ausgebildet. Nick Palmieri (22), Mattias Tendenby (21) und Jakob Josefson (20) stellten ihr Talent bereits unter Beweis und sorgen für eine gute Mischung aus Jung und Alt. Goalie-Veteran Martin Brodeur (39) muss nach einigen Verletzungen und Formschwächen zu alter Stärke zurückfinden. Gleiches gilt für Superstar Ilya Kovalchuck (28). Ansonsten wird der Weg zur Play-off-Qualifikation erneut zum Höllenritt.

Magere 73 Punkte sammelten die New York Islanders in der abgelaufenen Saison. Beim Team aus Long Island gab es wieder einmal lange Gesichter. Nur zu gerne würde die Franchise an die erfolgreichen 80-er Jahre anknüpfen: Zwischen 1980 und '83 holten die "Isles" viermal in Folge den Stanley Cup. Seitdem ist es ruhig geworden, das Team versank im Mittelmaß, durch unglückliche Trade-Entscheidungen wurde neben dem sportlichen auch das geschäftliche Image ruiniert. 2011/12 soll eine neue Ära auf Long Island beginnen.
Gallionsfigur wird dabei John Tavares (21). Der Center legte mehr als nur ein Glaubensbekenntnis ab und verlängerte seinen Vertrag um sechs Jahre. "Es ist eine Ehre, ein Teil der Islanders-Zukunft zu sein", so der Kanadier, der dadurch auf einen Imagewechsel hofft. Wohl zu Recht, immerhin verlängerten auch talentierte Spieler wie Kyle Okposo (23), Josh Bailey (21) und Blake Comeau (25) ihre Verträge. Der Schweizer Verteidiger Mark Streit (33) wurde zum Kapitän ernannt und kehrt nach einem Jahr Verletzungspause zurück. Mit den Sturm-Talenten Michael Grabner (23, Österreich) und Nino Niederreiter (19, Schweiz) stehen zwei weitere deutschsprachige Spieler im Team.
Zu- und Abgänge: In Sachen Kaderveränderungen hielten sich die "Isles" im Sommer zurück. Einzig Marti Reasoner (34) wurde unter Vertrag genommen, dazu kommt Brian Rolston (38) und ein Draftpick aus einem Trade mit New Jersey (für Trent Hunter). Des Weiteren wurden Spieler abgegeben, die in der vergangenen Saison eher eine schwache Punktausbeute vorzuweisen hatten. Kein großer Aderlass also.
Prognose: Die Kurve der Islanders zeigt nicht zuletzt dank der wichtigen Vertragsverlängerungen nach oben. Bis in die Play-offs ist es aber ein weiter Weg, den die New Yorker in dieser Saison wohl nicht schaffen werden.


| Vereinsname: | Philadelphia Flyers |
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| Vereinsname: | Pittsburgh Penguins |
| Anschrift: | Pittsburgh Penguins 66 Mario Lemieux Place Pittsburgh, Pennsylvania, USA 15219 |
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| Vereinsname: | New York Rangers |
| Anschrift: | New York Rangers 2 Pennsylvania Plaza New York, New York, USA 10121 |
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| Vereinsname: | New Jersey Devils |
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| Vereinsname: | New York Islanders |
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