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07.09.2011, 18:37

Flugzeugabsturz schockt die Eishockey-Welt

Dietrich tot - Reindl: "Eine tiefe Tragödie"

Ein Flugzeugabsturz am Mittwochmittag nördlich von Moskau versetzt die Eishockey-Welt in einen Schockzustand. An Bord befand sich das Team des russischen Ex-Meisters Lokomotive Jaroslawl, bei dem auch der deutsche Nationalspieler Robert Dietrich unter Vertrag stand. Dem russischen Gesundheitsministerium zufolge starben 43 Menschen. Darunter auch der 25-jährige Deutsche, wie das Zivilschutzministerium in Moskau am Mittwoch bestätigte.

Robert Dietrich
Unter den Opfern des Flugzeugunglücks: Robert Dietrich.
© picture allianceZoomansicht

"Die Zeichen, dass Robert an Bord war, verdichten sich massiv", hatte Franz Reindl, der Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), zunächst gegenüber dem SID erklärt und versuchte Kontakt zur Familie von Dietrich herzustellen, "um Klarheit zu erlangen".

Die bekam er durch das Zivilschutzministerium in Moskau, das bestätigte, dass der 25-Jährige zu den Opfern des Unglücks in Jaroslawl gehörte. "Das ist eine tiefe Tragödie für das gesamte deutsche Eishockey", so Reindl, nachdem er über den Tod des 38-maligen Nationalspielers informiert worden war.

Das ist eine schreckliche Tragödie für die weltweite Eishockey-Gemeinde, auch weil sie so viele Nationen betrifft.Rene Fasel, Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF

"Da verschwindet ein komplettes Team von der Bildfläche. Uns geht natürlich das persönliche Schicksal von Robert näher, auch wenn unsere Gedanken bei allen Opfern sind. Er war ein Leistungsträger. Es ist sehr bitter, eigentlich fehlen einem da die Worte", sagte Uwe Harnos, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), dem SID. Das Team war auf dem Weg zum Eröffnungsspiel der Kontinental Hockey League (KHL) ins weißrussische Minsk.

Teile der abgestürzten Maschine vom Typ Yak-42 wurden in der Wolga gefunden.
Teile der abgestürzten Maschine vom Typ Yak-42 wurden in der Wolga gefunden.
© picture allianceZoomansicht

Dietrich, gebürtiger Kasache, wechselte erst im Sommer von Adler Mannheim zu Jaroslawl. Für die Kurpfälzer hat er in der vergangenen Saison 48 Spiele absolviert (drei Tore, 17 Vorlagen). Zuvor hatte der Verteidiger versucht, in der nordamerikanischen Profiliga NHL bei den Nashville Predators Fuß zu fassen, schaffte den Sprung aber nicht. In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielte er für die Straubing Tigers, die Düsseldorfer EG und Mannheim, wo er seinen bis 2013 gültigen Vertrag auflöste.

 

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