
Das 191. rheinische Derby zwischen den DEG Metro Stars und den Kölner Haien ging am Karnevalssonntag mit 3:1 an die Düsseldorfer. Vor 13.376 Besuchern in Düsseldorf sicherten Nationalspieler Patrick Reimer (19.), Tyler Beechey (25.) und Evan Kaufmann (54.) den Derbysieg der DEG, für Köln konnte Jason Jaspers zwischenzeitlich verkürzen (26.).
Düsseldorf hat damit weiter beste Aussichten auf Rang zwei, muss aber noch weiter zittern, da die Eisbären Berlin zu einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen bei den Augsburger Panther kamen. Steve Walker verwandelte den entscheidenden Penalty. In der regulären Spielzeit lagen die Hauptstädter bereits nach dem ersten Drittel mit 0:3 zurück, kämpften sich aber zurück und Derrick Walser gelang in der 55. Minute der Ausgleich. Augsburg bleibt durch die Niederlage Tabellenletzter.
Wichtige Siege im Rennen um die Play-offs feierten auch die Mannheimer Adler und der EHC München. Der Aufsteiger kam zu einem 3:2-Sieg nach Penaltyschießen bei den Iserlohn Roosters und verdrängte dadurch den ERC Ingolstadt von Rang sechs. Kyle Helms war mit seinem verwandelten Penalty der Matchwinner der Münchner. Die Mannheimer siegten in Iserlohn mit 5:3 und wahrten dadurch ihre Chancen auf die direkte Play-off-Qualifikation. Iserlohn dagegen muss als Tabellenzwölfter weiterhin um die Pre-Play-offs bangen.
Am Sonntagnachmittag kam Titelverteidiger Hannover Scorpions dem Play-off-Viertelfinale in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen großen Schritt näher. Die Niedersachsen feierten beim 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) gegen die Nürnberg Ice Tigers den vierten Sieg in Folge und festigten mit 78 Punkten den fünften Tabellenplatz.
Vor 5443 Zuschauern war Ex-Nationalspieler Sascha Goc einmal mehr der Matchwinner für Hannover. Der 31-Jährige brachte die Scorpions mit seinem 22. Saisontor in der 37. Minute erstmals in Führung. Zuvor hatte Klaus Kathan das 0:1 durch Brad Leeb (28.) ausgeglichen (33.). Für die Entscheidung sorgte Chris Herperger (54.).
Spitzenreiter Grizzly Adams Wolfsburg verlor dagegen im Norderby bei den Hamburg Freezers 2:3 (1:1, 0:2, 1:0), hat mit Platz eins die beste Ausgangsposition für das Viertelfinale aber bereits sicher. 8071 Fans in Hamburg sahen im Mittelabschnitt die entscheidende Spielphase. Nationalspieler Alexander Barta (26.) und Garrett Festerling (39.) schossen die Gastgeber mit 3:1 in Führung. Wolfsburg gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Christoph Höhenleitner (44.).
| Pl. | Verein | Tore | Pkte. | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Grizzly Adams Wolfsburg | 151:113 | 93 |
| 2 | ![]() | DEG Metro Stars | 168:156 | 87 |
| 3 | ![]() | Eisbären Berlin | 155:136 | 84 |
| 4 | ![]() | Krefeld Pinguine | 137:127 | 80 |
| 5 | ![]() | Hannover Scorpions | 147:154 | 78 |
| 6 | ![]() | EHC München | 160:153 | 76 |
| 7 | ![]() | ERC Ingolstadt | 146:141 | 74 |
| 8 | ![]() | Adler Mannheim | 126:134 | 74 |
| 9 | ![]() | Thomas Sabo Ice Tigers | 135:160 | 71 |
| 10 | ![]() | Kölner Haie | 158:162 | 70 |
| 11 | ![]() | Hamburg Freezers | 131:152 | 69 |
| 12 | ![]() | Iserlohn Roosters | 150:158 | 68 |
| 13 | ![]() | Straubing Tigers | 143:155 | 66 |
| 14 | ![]() | Augsburger Panther | 162:168 | 63 |