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18.05.2010, 23:37

Slowaken müssen die Heimreise antreten

Trotz Satan und Panik: Deutschland im Viertelfinale!

Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der WM im eigenen Land die Überraschung geschafft und ist nach dem 2:1 gegen die Slowakei erstmals seit 2003 wieder in das Viertelfinale eingezogen. Gegner am kommenden Donnerstag ist die Schweiz, die im direkten Duell am Dienstagabend gegen Schweden (0:5) Spiel und Gruppensieg in der Zwischenrundengruppe F verloren.

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Dennis Endras
Deutscher Erfolgsgarant: Torwart Dennis Endras führt einen Freudentanz auf.
© picture alliance Zoomansicht

Dabei standen die Vorzeichen für das Endspiel gegen die Slowakei fünf Tage vor dem eigentlichen Finale nicht besonders gut. Blicken wir nur einmal auf eine gegnerische Angriffsformation, die einem allein vom Vorlesen schon Respekt einjagen kann. Da spielen nebeneinander der Herren Panik, Macho und Satan. Schon rein nominell alles andere als ein frühlingshafter Spaziergang, der dort auf die deutsche Nationalmannschaft wartete. Doch "vor wem sollen wir eigentlich Angst haben", fragt Alexander Barta, Stürmer der Hamburg Freezers.

Schließlich überraschte die DEB-Auswahl im bisherigen Turnierverlauf, erwies sich - anders als von vielen prophezeit - als konkurrenzfähig. Und vermochte selbst mit den großen Nationen wie Russland (2:3) und Finnland (0:1) in der Zwischenrundegruppe E mitzuhalten, die nun sogar auf dem dritten Rang beendet worden ist. Mit dem Erreichen dieser war das angestrebte Ziel bereits erreicht, bei einer Niederlage zum Abschluss hätte man sich auf Rang sechs wiedergefunden. Noch hinter Dänemark und Russland. Das es nicht dazu kam, war Ergebnis des Duells des Weltranglisten-Zwölften Deutschland gegen den Siebten Slowakei: Das Team von Bundestrainer Uwe Krupp setzte sich durch. Defensive Stabilität und Zuversicht gegen Satan und Panik. Die Slowaken mussten in regulärer Spielzeit gewinnen und drei Punkte holen, um doch noch am deutschen Team vorbei- und in das Viertelfinale einzuziehen.

Am Ende aber jubelten Dennis Endras und Co. Der Torhüter hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der Coup gegen den Weltmeister von 2002 gelang. Matchwinner war zudem der furchtlose Barta. Treffer zum 1:0, Assist zum 2:0 des Düsseldorfers Daniel Kreutzer. Da half den Slowaken der Anschlusstreffer von Marek Svatos im zweiten Drittel nichts mehr. Deutschland steht nach nicht nur kämpferisch starker Leistung im Viertelfinale der Heim-WM und wird am Donnerstag um 20.15 Uhr in der Mannheimer SAP-Arena gegen die Schweiz antreten.
Satan ist da schon auf dem Heimweg, Panik auch.

Aus Köln und Mannheim berichtet Axel Heiber

18.05.10
 
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Livescores

  Heim   Gast Erg.
09.02. 15:00 - -:- (-:-)
 
09.02. 17:00 - -:- (-:-)
 
09.02. 20:45 - -:- (-:-)
 
- -:- (-:-)
 
09.02. 21:15 - -:- (-:-)
 
09.02. 23:00 - -:- (-:-)
 
10.02. 01:15 - -:- (-:-)
 
- -:- (-:-)
 
10.02. 03:30 - -:- (-:-)
 
10.02. 10:00 - -:- (-:-)
 
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