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03.04.2010, 22:26

Wolfsburg im Halbfinale - Nürnberg siegt mit Waite

Augsburg düpiert den Meister

Mit einem phänomenalen Mitteldrittel haben die Augsburger Panther Meister und Titelfavorit Berlin eine bittere Heimschlappe zugefügt. Nachdem die Schwaben schon am Donnerstag zu Hause gewinnen konnten, droht den Eisbären am Montag (14.30 Uhr) völlig überraschend bereits das Aus. Als erste Mannschaft hat dagegen Wolfsburg gegen Düsseldorf nach dem dritten Sieg im dritten Spiel das Halbfinale erreicht. Hannover konnte den ersten "Matchball" gegen Nürnberg nicht nutzen.

Alexander Weiss, Brett Engelhardt
Anders als hier gegen Eisbär Alex Weiss am Samstag obenauf: Augsburgs "Held von Berlin", Brett Engelhardt.
© imagoZoomansicht

Wie bereits in den ersten beiden Spielen ging es zunächst knapp zu zwischen Berlin und Augsburg. Doch im Mitteldrittel erwischten die Panther die Eisbären komplett auf dem falschen Fuß. Angetrieben vom überragenden Brett Engelhardt, der zunächst die Treffer zum 0:1 und 0:3 mit vorbereitete, dann das 0:4 selbst erzielte und schließlich auch beim vorentscheidenden 2:5 im Schlussdrittel assistierte, gelang dem AEV ein unerwarteter Sieg beim Meister.

Wolfsburg erstmals im DEL-Halbfinale

Als am Ende eine Nummer zu groß erwiesen sich die Grizzly Adams Wolfsburg für die DEG, die zu Saisonbeginn noch als großer Herausforderer von Meister Berlin gestartet war. Zu viele Strafzeiten im Mitteldrittel brachten Düsseldorf letztlich auf die Verliererstraße. Sebastian Furchner brachte die Niedersachen im Powerplay mit 2:1 in Front, ehe Norm Milley mit einem wunderbar herausgespielten Treffer die Wolfsburger in einen Freudentaumel über die erste Halbfinalteilnahme ihrer DEL-Historie brachte.

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Ice Tigers mit neuem Torhüter erfolgreich

Ihren ersten Sieg in der Serie feierten die Thomas Sabo Ice Tigers in Hannover. Dabei vertraute der Coach der Franken, Andreas Brockmann, diesmal nicht auf seine etatmäßige Nummer eins im Tor, Patrick Ehelechner, sondern setzte mit Routinier Jimmy Waite auf einen Wechsel - mit Erfolg: Schon im ersten Drittel ging Nürnberg gleich dreimal in Führung und konnte nach torlosem Mitteldrittel durch Eric Chouinard sowie Petr Fical, dem seit zweiter Treffer der Partie gelang, den Vorsprung im Schlussabschnitt auf eine beruhigende 5:2-Führung ausbauen.

Matte Löwen mit dem Rücken zur Wand

Nach der 1:4-Heimschlappe gegen den ERC Ingolstadt stehen die Frankfurt Lions vor dem Aus. Vor 7000 Zuschauern in der ausverkauften Eishalle keimte lediglich nach Thomas Oppenheimers 1:2 (29.) Hoffnung auf. Es sollte der einzige Treffer für die Hessen bleiben. Carl Corazzini (17.), zwei Tore von Joe Motzko (26./32.) und Bob Wren (44.) sorgten für den verdienten Ingolstädter Erfolg.

03.04.10
 
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