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01.04.2010, 22:13

Samstag schon Schluss für Nürnberg und DEG?

Augsburg gleicht aus

In den Play-offs musste Titelverteidiger Eisbären Berlin gegen Außenseiter Augsburg einen Rückschlag hinnehmen. Auch Ingolstadt glich im zweiten Spiel gegen Frankfurt wieder aus. Dagegen stehen die Nürnberger Ice Tigers und Vorjahresfinalist DEG Metro Stars nach der zweiten Niederlage bereits vor dem Aus. Hannover und Wolfsburg können am Samstag bereits den Sack zu machen.

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Hielt die Panther gegen die Eisbären im Spiel: Augsburgs Chris Collins.
Hielt die Panther gegen die Eisbären im Spiel: Augsburgs Chris Collins.
© imago Zoomansicht

Die Augsburger Panther nutzten ihr Heimrecht gegen die Berliner zu einem 2:1-Sieg. Die Berliner, die schon beide Hauptrunden-Spiele im Curt-Frenzel-Stadion verloren hatten, scheiterten in Augsburg an ihrer schwachen Chancenverwertung und am starken Panther-Keeper Dennis Endras. Der Führungstreffer der Gastgeber war allerdings glücklich: Steve Junker fälschte einen Schuss von Jeff Likens über Eisbären-Torwart Rob Zepp in der 26. Minute ins Netz ab. Die Schiedsrichter gaben den Treffer erst nach Videobeweis. Zwar kamen anschließend die Eisbären immer besser ins Spiel, ohne jedoch zum Torerfolg zu kommen. Stattdessen sorgte Chris Collins (54.) mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Dennis Pedersons Anschlusstor kam zu spät für die Berliner (59.).

In Ingolstadt waren Bob Wren (16.) und Tyler Bouck (38.) die Matchwinner für die Oberbayern, die die erste Partie in Frankfurt mit 0:3 verloren hatten. Der ERC proftierte in der ausgeglichenen Begegnung von ihrer besseren Chancenverwertung und kann damit weiter auf den Halbfinal-Einzug hoffen.

Das Viertelfinale

Dagegen könnte die Saison für die Düsseldorfer schon am Samstag nach der Partie in Wolfsburg zu Ende sein. Der achtmalige Meister präsentierte sich in eigener Halle gegen die Grizzly Adams Wolfsburg mutlos und unmotiviert, der 6:3-Erfolg des EHC war verdient. Je zweimal John Laliberte (2., 58.) und Ken Magowan (36., 59.) sowie Jason Ulmer (32.) und Jan-Axel Alavaara (54.) stellten mit ihren Treffern vor 5944 Zuschauern den zweiten Erfolg der Gäste sicher.

Spannend machten es dagegen wieder Nürnberg und Hannover, die am Dienstag für die drittlängste Partie der DEL-Historie gesorgt hatten. Auch das zweite Duell blieb lange eng, wurde aber nach regulärer Spielzeit entschieden. Nach dem 3:2 schienen die Franken auf der Siegerstraße. Doch die Gastgeber hatten Pech: Klaus Kathan sorgte völlig frei für das 3:3, als ihm der Puck vom gebrochenen Stock Chouinards direkt vor die Füße sprang. Sascha Goc machte in der 52. Minute den zweiten Erfolg der Scorpions perfekt. "Der Sieg tut uns gut", freute sich Hannovers Trainer Hans Zach.

01.04.10
 
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