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19.03.2010, 22:41

DEL, 59. Spieltag: Mannheim muss in die Pre-play-offs

Ingolstadt ergreift die Chance

Berlin stellte mit dem Sieg gegen Krefeld einen neuen DEL-Punkte-Rekord auf und stürzte die Pinguine ins Tal der Tränen. Bitter war der Abend auch für Nürnberg, das nach der Derby-Pleite Ingolstadt auf Rang sechs vorbeiziehen lassen musste. Auch Köln hatte nichts zum Lachen. Und die DEG? Die konnte die Talfahrt auch nach der Entlassung von Trainer Harold Kreis nicht stoppen. Hannover verspielte in der letzten Sekunde die sichere Play-off-Teilnahme.

Thomas Greilinger, ERC Ingolstadt
Mit Ingolstadt an Ex-Verein Nürnberg vorbeigezogen: DEL-Topscorer Thomas Greilinger.
© imagoZoomansicht

Die Spannung vor dem Vorrundenabschluss in der DEL steigt, erst am Sonntag werden die letzten drei Direkttickets für das Play-off-Viertelfinale vergeben. Ganz unglücklich verlief der Freitagabend für Hannover im Niedersachsen-Derby. Die Scorpions hatten einen Platz unter den ersten Sechs schon direkt vor Augen, ehe Wolfsburgs Hospelt das Zach-Team aus allen Träumen riss. Erst traf er in letzter Sekunde zum Ausgleich für die Grizzlys, dann machte er im Penaltyschießen alles klar. Hannover muss nun wieder zittern - in Ingolstadt am letzten Spieltag.

DEL 2009/10

Der ERC ist der Sieger des Abends, denn in Nürnberg gelang ein glatter 3:0-Erfolg. Hussey (2) und St. Jacques sorgten dafür, dass Ingolstadt an den Franken vorbei auf Rang sechs kletterte und nun aus eigener Kraft wieder die Play-offs buchen kann.

Das kann auch die DEG, doch die Formkurve zeigt weiter steil nach unten. Auch nach der Entlassung von Trainer Harold Kreis fanden die Düsseldorfer nicht in die Spur zurück, verloren unter Lance Nethery gegen den Drittletzten Straubing 4:5 und müssen nun in Augsburg die nötigen Zähler holen.

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Verabschiedet aus dem Kreis der Anwärter auf Rang sechs hat sich Mannheim. Die Adler zogen gegen Frankfurt, das zum Abschluss gegen Wolfsburg im direkten Vergleich um Rang zwei kämpft, den Kürzeren. Vor ausverkauftem Haus antwortete Mauer zwar auf den Führungstreffer der Lions, doch die trafen durch Schneider und Periard. Kings Anschlusstreffer reichte nicht mehr. Für die Kurpfälzer bleibt nur der Gang über die Ausscheidungsrunde.

Die Lions stehen ebenso wie Wolfsburg und Hauptrundenprimus Eisbären Berlin im Viertelfinale - der Meister mit einer eindrucksvollen Bilanz. Kurz vor dem Ende der Vorrunde sorgten die Hauptstädter für einen Rekord in der 16-jährigen Geschichte der DEL. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson stockte durch das 4:2 gegen die Krefeld ihr Punktekonto auf 123 Zähler auf und übertraf damit die alte Bestmarke der München Barons (121) aus der Spielzeit 2000/01. Für die Pinguine ist die Saison mit dem abschließenden Spiel gegen Kassel beendet.

Vage Hoffnung auf Platz zehn hat noch Iserlohn, das dem finanziell schwer angeschlagenen Traditionsklub Kölner Haie im Nacken sitzt. Köln vergab im direkten Duell mit einem 1:3 die vorzeitige sichere Qualifikation für die Pre-Play-offs, die Roosters müssten allerdings am Sonntag gegen Mannheim drei Punkte und vor allem sieben Tore gutmachen.

19.03.10
 
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