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18.03.2010, 09:34

NHL: Pittsburgh verliert erneut gegen New Jersey

Teuflischer Angstgegner

Die New Jersey Devils sind in dieser Spielzeit so etwas wie der Angstgegner für den Meister der nordamerikanischen Eishockey-Liga (NHL), die Pittsburgh Penguins. Das 5:2 am St. Patrick's Day war nun schon der sechste Sieg der Teufel im sechsten Vergleich dieser Saison. Die beiden Ostrivalen stecken derzeit mitten im Kampf um eine günstige Ausgangsposition für die Play-offs. Beide haben aktuell 87 Punkte auf dem Konto, New Jersey hat aufgrund des direkten Vergleichs aber die Nase vorn.

Paul Martin (New Jersey Devils)
Was für ein Comeback! Devils-Abwehrmann Paul Martin traf zum 2:1.
© imagoZoomansicht

Zwar führten die Penguins vor gut 17.000 Fans im Prudential Center in Newark früh, doch die in Retro-Trikots gekleideten Devils drehten danach den Spieß um und gaben dem direkten Rivalen im Kampf um den Sieg in der Atlantic Division schließlich glatt das Nachsehen. Conference-übergreifend ist New Jersey nun Zweiter im Osten.

Sechs Spiele, sechs Siege - 22:5 Tore. Deutlicher kann die Bilanz zu Gunsten der Devils eigentlich nicht ausfallen. Am Mittwoch folgte eine weitere eindrucksvolle Vorstellung. "Alle sechs Partien zu gewinnen, macht deutlich, dass wir die Großen der Liga schlagen können. Das ist wichtig im Hinblick auf die Play-offs", sagte Goalie Martin Brodeur. "Wir haben das Spielfeld hervorragend überbrückt und auch sonst viele Dinge richtig gemacht", so der Kanadier weiter.

Pittsburgh musste auf einen seiner Stars verzichten - Evgeni Malkin fehlte mit einer Fußverletzung. Dennoch gelang Chris Kunitz das 1:0 in der fünften Spielminute. Danach unterliefen den Pens zuviele Puckverluste. In der elften Minute schaffte Dainius Zubrus den Ausgleich nach einem schnellen Konter. Pittsburghs Torwart Marc-Andre Fleury hatte keine Chance.

Als wäre Martin nie weg gewesen

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Abwehrmann Paul Martin riss die Fans anschließend von den Sitzen - erstmals seit fast einem Jahr erzielte er ein Tor und stellte die Weichen auf Sieg. Wegen eines Armbruches hatte Martin seit Oktober 59 Spiele verpasst. "Ich hatte Platz und legte alles in diesen Schuss", sagte Martin. "Ein tolles Gefühl nach dieser langen Abwesenheit."

Anschließend verhinderte Brodeur bei seinem 39. Saisonsieg mehrfach den Ausgleich. Patrik Elias ebnete später mit einem Unterzahltor zum 3:1 den Weg (24.). Zach Parise erhöhte auf 4:1 - danach verließ Fleury das Eis -, ehe Ruslan Fedotenko im Schlussabschnitt nochmals verkürzte. Rob Niedermayer machte mit einem Schuss ins leere Tor kurz vor Schluss den Endstand perfekt.

Kanadas Olympiaheld Sidney Crosby blieb diesmal blass. In knapp 24 Minuten Eiszeit gab Pittsburghs Protagonist nur zwei Torschüsse ab.

Die weiteren Ergebnisse vom Mittwoch:

Colorado Avalanche - Calgary Flames 2:3
Anaheim Ducks - Chicago Blackhawks 4:2

18.03.10
 

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