
Nach zwei Niederlagen in Folge sind die Boston Bruins wieder auf die Gewinnerstraße zurückgekehrt. Das Team um die deutschen Eishockeycracks Dennis Seidenberg und Marco Sturm gewann bei den Carolina Hurricanes mit 5:2. Durch die gleichzeitge 1:3-Niederlage der New York Rangers gegen die Montreal Canadiens beträgt der Vorsprung auf den undankbaren neunten Platz jetzt drei Punkte.
Die Spieler von Boston setzten sich vor dem Spiel zusammen, um zu besprechen, wie wichtig ein Sieg zum Abschluss der Auswärtsreise wäre, vor allem in Hinsicht auf das Heimspiel am Sonntag gegen die New York Rangers. Die Aussprache hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Für die Vorentscheidung gegen Carolina sorgte Mark Recchi, der nach 45 Sekunden im letzten Drittel das 3:1 für Boston erzielte. Seidenberg gelang die Vorarbeit zum 1:0. Für Carolina ist der Play-off-Zug mit zehn Punkten Rückstand auf Boston bei noch 13 ausstehenden Spielen wohl abgefahren.
Spannend hingegen machten es die Nashville Predators gegen die Philadelphia Flyers. Das Team um Marcel Goc verspielte im letzten Spielabschnitt eine 3:1-Führung, so dass die Entscheidung erst im Penalty-Schießen fiel. Martin Erat traf als einziger im Shootout. Goalie Pekka Rinne zeichnete sich durch drei gehaltene Penalties sowie 42 abgewehrte Schüsse während des Spiels aus. Goc war mit einem Assist am 1:1-Ausgleich im ersten Drittel beteiligt. Nashville baute die Führung innerhalb von zehn Minuten auf 3:1 aus, die Flyers kamen aber im letzten Drittel noch einmal heran.
Die Predators belegen weiter den siebten Rang in der Western Conference, schon mit sechs Punkten Vorsprung auf Platz neun.
Zum 14. Mal in dieser Saison kam Goalie Thomas Greiss bei den San Jose Sharks zum Einsatz, dem Tabellenführer der Western Conference. Er sollte es besser machen als sein Kollege Evgeni Nabokov, gegen den er beim Stande von 0:4 bei den Dallas Stars eingewechselt wurde. Aber auch Greiss war überfordert und ließ von 14 Schüssen vier ins Tor passieren. Am Ende hieß es 8:2 für Dallas. Die Sharks führen aber dennoch weiter die Tabelle im Westen an, Dallas liegt auf dem zwölften Rang.
Keinen guten Tag erwischten die Vancouver Canucks und Christian Ehrhoff. Gegen die New York Islanders war bei der 2:5-Niederlage nichts zu holen. Für die Islanders war es der erste Sieg in Vancouver seit elf Jahren. Überragender Spieler war der 19-Jährige John Tavares, der zwei Tore erzielte und auf drei Assists kam. Ehrhoff bereitete zumindest ein Tor für die Canucks vor. Diese bleiben dank des ersten Platzes in der Northwest-Division auch auf dem dritten Rang in der Western Conference, obwohl die viertplatzierten Phoenix Coyotes zwei Punkte mehr haben.
Mit 3:4 verloren Jochen Hecht und die Buffalo Sabres bei den Atlanta Thrashers. Die Sabres belegen aber weiter den ersten Platz in der Northeast-Division. Atlanta, bei denen Christoph Schubert erneut verletzt fehlte, ist in der Eastern Conference Zehnter, fünf Punkte hinter Boston.
Die Ergebnisse vom Dienstag (Ortszeit) im Überblick:
Carolina Hurricanes - Boston Bruins 2:5
Atlanta Thrashers - Buffalo Sabres 4:3
New York Rangers - Montreal Canadiens 1:3
Ottawa Senators - Toronto Maple Leafs 1:4
Tampa Bay Lightning - Phoenix Coyotes 1:2
Florida Panthers - Washington Capitals 3:7
St. Louis Blues - Colorado Avalanche 3:5
Nashville Predators - Philadelphia Flyers 4:3 n.P.
Minnesota Wild - Edmonton Oilers 4:2
Dallas Stars - San Jose Sharks 8:2
Vancouver Canucks - New York Islanders 2:5
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