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21.01.2010, 13:30

DEB: Schubert weiter außen vor

Krupp erinnert sich an Hecht

Nun also doch. Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Jochen Hecht vom NHL-Klub Buffalo Sabres wurde von Bundestrainer Uwe Krupp in das 23-köpfige Aufgebot des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver (12. bis 28. Februar) berufen. Dagegen fand Christoph Schubert von den Atlanta Thrashers erneut keine Gnade in den Augen Krupps.

Jochen Hecht
Bei den Olympischen Spielen doch im Nationaltrikot: NHL-Profi Jochen Hecht wurde von Bundestrainer Uwe Krupp nominiert.
© imagoZoomansicht

Jochen Hecht ist also aller Voraussicht nach bei den XXI. Winterspielen in Kanada dabei. Der 32-Jährige steht im 23-köpfigen Aufgebot, das Bundestrainer Uwe Krupp am Donnerstag bekannt gab. Im vorläufigen Aufgebot stand Hecht wie auch Christoph Schubert nur auf der Liste der Nachrücker.

"Jochen hat zuletzt ganz starke Leistungen gezeigt. Es hat sich in den vergangenen Wochen niemand so empfohlen, wie er", lobte Krupp den gebürtigen Mannheimer. "Ein Jochen Hecht in Topform tut uns gut, auf ihn können wir dann nicht verzichten", meinte der Nationalcoach.

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Die Chancen, dass Schubert noch den Sprung in den Olympia-Kader schafft, stehen eher gering. Denn der 27-Jährige zog sich am letzten Samstag (Ortszeit) beim 5:3 bei den Carolina Hurricanes eine Knieverletzung zu und konnte seitdem nicht mehr spielen.

"Ich kann seine Enttäuschung verstehen, er hat aber eine schwierige Saison hinter sich. Deshalb glauben wir, dass ein Platz im erweiterten Kader angemessen ist", sagte Krupp.

Schubert hatte im Dezember 2009 mit großer Enttäuschung auf seine Nichtberücksichtigung reagiert, nachdem der Bundestrainer Ende des vergangenen Jahres sein vorläufiges Aufgebot bekanntgegeben hatte. Er habe in der Vergangenheit immer die Knochen für Deutschland hingehalten, schimpfte Schubert. "Von daher sitzt der Schock tief."

Noch kann sich Schubert Hoffnungen machen, auch wenn Krupp in der Defensive eher auf eingespielte Pärchen setzt. "Die Tür ist nicht zu, im Moment haben wir aber einige Verteidiger-Duos, die besser eingespielt sind und die Nase vorn haben", begründete Krupp seine Entscheidung.

Damit stehen sieben der acht deutschen NHL-Legionäre im Olympia-Aufgebot. Neben Hecht sind dies noch Goalie Thomas Greiss (San José Sharks), die Verteidiger Christian Ehrhoff (Vancouver Canucks), Dennis Seidenberg (Florida Panthers) und Alexander Sulzer (Nashville Predators) sowie die Angreifer Marcel Goc (Nashville Predators) und Marco Sturm (Boston Bruins). Statt Hecht steht nun der ehemalige Kölner Philipp Gogulla (Portland Pirates/AHL) im erweiterten Kader.

Insgesamt umfasst die Liste von Krupp 35 Spieler. Mit 26 Akteuren wird der DEB-Tross am 11. Februar Richtung Vancouver aufbrechen. Erst vor Ort soll dann entschieden werden, wer endgültig in den Kader aufgenommen wird. "Wir werden mit ein paar Spielern mehr anreisen, weil immer Verletzungen oder Krankheiten auftreten können. Einige Spieler müssen dann wieder abreisen", erläuterte Krupp.

21.01.10
 
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