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06.01.2010, 12:44

NHL: Sturm siegt weiter mit Boston

Schubert verliert das Krisen-Duell

Wochen voller Niederlagen lagen hinter den Pittsburgh Penguins und den Atlanta Thrashers, als sie sich am Dienstagabend (Ortszeit) zum direkten Duell trafen. Und es waren Christoph Schuberts Thrashers, die ihren Negativ-Lauf fortsetzten. Derweil verlebten Christian Ehrhoff mit den Vancouver Canucks sowie Marco Sturm mit den Boston Bruins einen schönen Abend. Auch die Spitzenteams feierten Siege.

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Eishockey, NHL: Jordan Staal (Pittsburgh Penguins)
Ließ die Penguins mal wieder jubeln: Jordan Staal.
© picture-alliance Zoomansicht

Marco Sturm ist mit seinen Bruins weiterhin in Play-off-Form. Bei den Ottawa Senators führte Boston schon nach einer Viertelstunde mit 4:0 - das reichte als Grundlage für einen lockeren 4:1-Auswärtserfolg. Auch aus der medizinischen Abteilung gab es gute Nachrichten für die Gäste: Patrice Bergeron, der tags zuvor in New York einen Schlagschuss auf die Hand bekommen hatte, brach sich dabei "nur" den Daumen. Es war Schlimmeres befürchtet worden.

Das Krisen-Duell fand indes in Pittsburgh statt, in der Heimat des Titelverteidigers also! Die Penguins hatten nämlich eine Serie von fünf Niederlagen am Stück hingelegt, die die Gäste aus Atlanta mit neun Schlappen hintereinander sogar noch überboten. Für beendet dürfen nun die Hausherren ihre Problemwochen erklären, sie bezwangen Christoph Schubert & Co. klar mit 5:2. Jordan Staal war mit zwei Toren und einer Vorlage Matchwinner, die Thrashers müssen dagegen um ihre Play-off-Teilnahme bangen.

Die NHL

Die Florida Panther um Dennis Seidenberg müssen das schon länger, bei den Toronto Maple Leafs gab's keine Besserung. Zwar bereitete Seidenberg das zwischenzeitliche 2:0 vor, am Ende aber setzte es noch ein 2:3. Marcel Goc und die Nashville Predators mussten derweil eine 1:3-Heimniederlage gegen die Calgary Flames einstecken. Trotzdem ist man noch auf einem Play-off-Rang notiert.

Die Vancouver Canucks hingegen stockten ihr Punktekonto auf 53 auf. Auch dank Dreifachtorschütze Alexandre Burrows feierte das Team von Christian Ehrhoff einen 7:3-Kantersieg gegen die Columbus Blue Jackets, die zum elften Mal auswärts als Verlierer vom Eis gingen.

Brodeur wehrt schon wieder alles ab

Für die Spitzenreiter im Osten und Westen standen Heimspiele an - beide wurden klar gewonnen. Die Chicago Blackhawks, die Nummer eins in der Western Conference, schickten die Minnesota Wild mit 4:1 nach Hause; die New Jersey Devils, Chicagos Pendant im Osten, fertigten die Dallas Stars mit 4:0 ab. Entscheidend dabei mal wieder: Goalie Martin Brodeur, der sich zum fünften Mal in der laufenden Saison über einen Shutout freuen durfte.

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06.01.2010, 12:44
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