NHL: Gocs Treffer bringt die Wende
Stars verglühen in Atlanta
In einer Partie die von ständigen Führungswechseln geprägt war, hatten Christoph Schuberts Atlanta Thrashers mit einem 6:5 nach Extrazeit gegen die Dallas Stars das bessere Ende für sich. Gleich der erste Torschuss in der Overtime - abgefeuert von Atlantas Rich Peverley nach 1:16 Minuten - fand sein Ziel an Stars-Keeper Marty Turco vorbei ins Netz der Gäste.
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Zu Bedanken hatten sich die Thrashers, die durch den Erfolg auf Platz fünf in der Eastern Conference kletterten, vor allem bei ihrem Torhüter Ondrej Pavelec: Obwohl die Stars den tschechischen Schlussmann fünfmal überwinden konnten, rettete Pavelec mit bemerkenswerten 42 Paraden seinem Team den Sieg. Atlantas Offensive kam lediglich auf 25 Torschüsse, von denen der letzte allerdings der wichtigste des Spiels werden sollte.
Predators verschlafen und drehen dann auf
Sie kamen schlecht aus den Startlöchern, nur um umso gewaltiger zurückzukommen: Bereits nach fünf Minuten lagen die Nashville Predators bei den Edmonton Oilers mit 0:2 zurück, nach Ertönen der Schlusssirene prangte ein stolzes 6:3 für die Mannschaft aus dem US-Bundesstaat Tennessee auf der Anzeigetafel.
Einen wichtigen Beitrag zur Wende der Partie leistete Marcel Goc, der noch im ersten Drittel durch seinen Treffer zum 3:2 (5. Saisontor) die Preds auf die Siegerstraße brachte. Nashville zog durch den dritten Sieg in Folge nach Punkten mit Divisionskonkurrent Chicago Blackhawks gleich und visiert nach desaströsem Saisonbeginn (sechs Niederlagen in acht Partien) klar die Play-offs an.
Sharks beißen Enten
Nicht zum Einsatz kam Nationaltorhüter Thomas Greis beim 4:1-Heimsieg seiner San Jose Sharks gegen die Anaheim Ducks. Mit Evgeni Nabokov im Kasten und einem überragenden Joe Thornton im Sturm (zwei Tore, zwei Assists) stoppten die Kalifornier ihre Negativserie von fünf Pleiten am Stück, die ihnen ihre Position als punktbestes Team der NHL kostete. Diese haben momentan die Pittsburgh Penguins inne, die bei den Philadelphia Flyers mit 3:2 im Shoot-out triumphierten.
Rangers gleichen im Stadtduell aus
Und auch New York Rangers-Trainer Joe Tortorella hatte mal wieder Grund zur Freude: Nach seiner Verärgerung über die Leistung seiner Schützlinge bei der 1:2-Heimniederlage gegen die New York Islanders, konnten die Rangers nur einen Tag später ihren Coach milde stimmen und das "Rückspiel" im Stadtduell mit 5:2 für sich entscheiden.
Wie schon am Vortag begannen die Rangers schlecht, doch Goalie Henrik Lundquist entschärfte alle 14 Geschosse der Islanders und half seiner Mannschaft die Sturm- und Drangphase der Hausherren unbeschadet zu überstehen. Im Gegenzug bewiesen die Rangers Effizienz und Cleverness - von nur vier Torschüssen im Anfangsdrittel landeten zwei im Kasten der Islanders. Das 0:2 nahm den Islanders den Schwung, so dass die Rangers letztlich wenig Mühe hatten, das Spiel nach Hause zu bringen und nach fünf Niederlagen hintereinander nicht nur Trainer Tortorella eine Freude zu machen.
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