NHL: Washington klettert an die Spitze der Liga
Brodeur sammelt weiter Rekorde
Martin Brodeur hat nur wenige Wochen nach dem Rekord für die meiste Spielzeit eines NHL-Torhüters den nächsten Spitzenwert geknackt: Das 3:0 seiner Devils bei den Sabres bedeutete Brodeurs 103. Shut-out (Spiel ohne Gegentor) der Karriere. Damit zog der 37-jährige Kanadier mit NHL-Legende Terry Sawchuk gleich, der diese Bestmarke seit 1970 gehalten hatte.
NHL 2009/10
Durch die siebte Heimniederlage der Saison verpassten es die Buffalo Sabres um Jochen Hecht, der zweimal vergebens versuchte die Scheibe an Brodeur vorbei in die Maschen zu befördern, die Spitze in der Northeast Division im Osten zu übernehmen. Die Devils hingegen überflügelten die Pittsburgh Penguins und thronen auf Platz eins der Atlantic Division.
Ovechkin spielt den Blitzableiter
Wegen einer Sperre musste Alexander Ovechkin von den Washington Capitals zwei Partien zusehen. Beim 3:0-Auswärtserfolg der Caps bei den Tampa Bay Lightning war es so, als wäre der russische Superstar nie weg gewesen: Ovechkin wirbelte die Abwehrreihen des Teams aus Florida in gewohnter Weise durcheinander und erzielte seine Saisontreffer 19 und 20.
Damit verbesserte sich der russische Flügelstürmer in der Torjägerliste auf den dritten Rang: Der erstplatzierte Marian Gaborik (New York Rangers) kommt bislang auf 21 Treffer, hat aber bereits fünf Begegnungen mehr absolviert als Ovechkin. Mit dem Erfolg in Tampa hat Washington nun 44 Punkte auf seinem Konto und überholte die San Jose Sharks als punktbestes Team der Liga.
Atlanta erlebt katastrophales zweites Drittel
Ein desolates zweites Drittel kostete Christoph Schubert und den Atlanta Thrashers möglicherweise ein besseres Ergebnis im Gastspiel bei den Toronto Maple Leafs: Nachdem es vorher 0:0 gestanden hatte, klingelte es im Mittelabschnitt gleich fünfmal im Kasten von Thrashers-Keeper Ondrej Pavelec, am Ende stand mit 2:5 die vierte Auswärtsniederlage der in der Fremde ansonsten starken Thrashers zu Buche.
Trotz der Niederlage bei den wiedererstarkten Maple Leafs, die sechs von zehn Partien gewannen, spielt Atlanta eine gute Saison und hat weiter alle Chancen auf seine erst zweite Play-off-Teilnahme seit Gründung des Teams im Jahr 1999.
Panthers sind weiter handzahm
Auch Dennis Seidenberg ging mit den Florida Panthers nach einem 2:3 im Shoot-out gegen die Edmonton Oilers geschlagen in den Feierabend. Oilers-Goalie Jeff Deslauriers, der seit neun Spielen den am Rücken verletzten Stammtorhüter Nikolai Khabibulin vertritt, bot gegen die Panthers mit 33 Paraden eine herausragende Leistung.
Florida, das in den vergangenen zehn Partien nur zweimal als Sieger das Eis verlassen konnte, rangiert im Osten auf Platz zwölf immer noch in Reichweite der Play-off-Plätze. Denselben Platz belegen die Oilers nach zuletzt drei Siegen in Folge in der Western Conference.
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