NHL: Trashers erwischt der "Sudden Death"
Canucks verzweifeln an Niemi
Beim 0:1 gegen die Blackhawks bissen sich die Vancouver Canucks an Chicagos finnischem Schlussmann Antti Niemi die Zähne aus. Der 26-Jährige entschärfte in seinem fünften Einsatz der Saison alle 30 Schüsse der Kanadier und wurde so zum Mann des Abends.
So genügte Chicago ein effektiver Auftritt (17 Torschüsse) und ein einziges Tor von Bryan Bickell zu Beginn des Schlussdrittels, um den Canucks die dritte Heimniederlage der Spielzeit beizubringen. Die Blackhawks sind somit das Team der Stunde in der NHL: Mit dem siebten Sieg in Folge kletterte das Team von Trainer Joel Quenneville auf den zweiten Platz der Western Conference.
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Vancouvers Auftritte hingegen bleiben weiterhin unkonstant: Nach zwölf Siegen und elf Niederlagen stehen die Canucks auf Rang elf im Westen, sind aber dennoch gut im Rennen um die Play-off-Plätze. Christian Ehrhoff, der am Freitag beim 5:2 gegen Colorado mit zwei Toren und einer Vorlage noch der Matchwinner war, spielte knapp 21 Minuten und verzeichnete einen Torschuss.
Stamkos lässt Atlantas Träume platzen
Im Duell zweier Teams aus der Southeast Division jubelten trotz toller Aufholjagd Atlantas am Ende die Gäste aus Tampa: Nach 2:56 gespielten Minuten in der Verlängerung ereilte die Hausherren der "Sudden Death", als der erst 19-jährige Steven Stamkos mit seinem 14. Saisontor das 4:3 für die Lightning erzielte.
Zuvor hatten die Thrashers mit einem 3:3 die Verlängerung erzwungen, nachdem sie weniger als fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit noch mit 1:3 zurückgelegen hatten. Christoph Schubert stand über 13 Minuten auf dem Eis, konnte aber keinen Scorerpunkt verbuchen.
Tampa Bay, das nach dem Auswärtserfolg auf dem siebten Platz der Eastern Conference steht, spielt eine mehr als ordentliche Saison: In der vergangenen Spielzeit zählte der Stanley-Cup-Gewinner von 2004 noch zu den punktschlechtesten Teams der Liga. Atlanta befindet sich mit 23 Punkten im Osten derzeit auf Rang neun.
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