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20.11.2009, 12:00

NHL: Nashville hat einen Lauf

Sturm trifft gegen Atlanta

Marco Sturm trug sich beim Sieg der Boston Bruins gegen Christoph Schuberts Atlanta Thrashers in die Torschützenliste ein. Marcel Goc und die Nashville Predators feierten gegen die New Jersey Devils ihren vierten Sieg in Folge. Meister Pittsburgh ist aus dem Tritt gekommen. Eine kuriose Partie sahen die Zuschauer zwischen Carolina und Toronto.

Marco Sturm, Boston Bruins
Gegen Atlanta konnte Marco Sturm einen Sieg seiner Boston Bruins bejubeln.
© imagoZoomansicht

Die Boston Bruins und Marco Sturm wiesen die zuletzt stark aufspielenden Atlanta Thrashers mit einem 4:3 nach Penaltys in die Schranken. Sturm steuerte zum neunten Saisonsieg seiner Mannschaft den Treffer zum 1:0 bei. Es war sein fünftes Tor der laufenden Spielzeit.

In einer wechselhaften Partie, in der die Thrashers erst mit 0:2 und dann mit 2:3 zurücklagen, erzwang Maxim Afinogenov 42 Sekunden vor Spielende die Verlängerung für die gastgebenden Thrashers. Nachdem die Overtime torlos geblieben war, musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen: Bostons Patrice Bergeron versenkte als einziger Schütze seinen Versuch und entschied das Spiel zu Gunsten der Bruins.

Während Marco Sturm fast 17 Minuten auf dem Eis stand, wurde Christoph Schubert auf Seiten der Thrashers lediglich knapp neun Minuten eingesetzt.

Nashville auf Erfolgskurs

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Nach schlechtem Saisonbeginn scheinen die Nashville Predators langsam Gefallen am Gewinnen gefunden zu haben: Der 3:2-Heimsieg nach Penaltys über die favorisierten New Jersey Devils war bereits der achte Sieg aus den letzten zehn Spielen für das Team der Deutschen Marcel Goc und Alexander Sulzer.

Nach Doppelpacks von Zach Parise (New Jersey) und Jason Arnott (Nashville) stand es nach Ablauf der regulären Spielzeit 2:2-Unentschieden. Als die Verlängerung ebenfalls keinen Sieger hervorbrachte, blieb es dem Tschechen Martin Erat vorbehalten, den entscheidenden Penalty für die Predators zu verwandeln.

Marcel Goc wirkte beim vierten Sieg der Predators in Folge über 15 Minuten mit, Alexander Sulzer musste zuschauen.

Ottawa kanzelt Pittsburgh ab

Meister Pittsburgh Penguins versinkt nach furiosem Saisonstart im Mittelmaß: Das 2:6 bei den Ottawa Senators war bereits die sechste Niederlage in den letzten zehn Spielen. Zuvor hatte das Team aus Pennsylvania von zwölf Partien zehn gewonnen.

Chris Phillips, Ottawa Senators
Schenkte Meister Pittsburgh zwei Tore ein: Ottawas Chris Phillips.
© imagoZoomansicht

In Ottawa sah es zunächst gut aus für die Mannschaft von Trainer Dan Bylsma: Jordan Staal brachte Pittsburgh nach nur einer Minute Spielzeit in Führung. Als Matt Carkner und Milan Michalek Ottawa mit 2:1 in Front schossen, hatte Pittsburgh noch immer das Schlussdrittel, um dem Spiel vielleicht noch eine Wende zu geben.

Doch daraus wurde nichts, im Gegenteil: Innerhalb von sieben Minuten schlug es nach Toren von Chris Kelly und zwei Mal Chris Phillips drei Mal im Kasten von Pittsburghs Goalie Marc-Andre Fleury ein, vier Treffer Rückstand waren für die Penguins nicht mehr aufzuholen.

Turbulentes Kellerduell

Ein verrücktes Spiel erlebten 13.502 Zuschauer im RBC Center, wo Gastgeber Carolina Hurricanes mit 6:5 nach Penaltys über die Toronto Maple Leafs die Oberhand behielt. In der Begegnung der beiden punktschlechtesten Teams der NHL rannte Carolina über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher, bereits nach dem ersten Drittel stand es 3:0 für Toronto.

Die Hurricanes jedoch steckten nie auf und wurden acht Minuten vor Spielende mit dem erstmaligen Ausgleich (4:4) belohnt. Als Torontos Ian White 30 Sekunden vor der Schlusssirene das 5:4 markierte und die Maple Leafs endgültig als Sieger festzustehen schienen, kam Carolina noch einmal zurück: Drei Sekunden vor Ablauf der Uhr machte Erik Cole das 5:5 und rettete die Hurricanes in die Verlängerung.

Nachdem dort kein Team den entscheidenden Treffer erzielen konnte, gab es im Shootout schließlich das Happy End für Carolina: Tuomo Ruutu und Jussi Jokinen verwandelten ihre Versuche und sorgten dafür, dass die Hurricanes die rote Laterne der NHL an die Maple Leafs weitergaben.

20.11.09
 
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