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20.11.2009, 23:05

DEL, 21. Spieltag: Nürnberg schlägt Wolfsburg

Frankfurt rückt auf Platz zwei

Mit einem 7:5-Erfolg der Hamburg Freezers über die Mannheimer Adler startete der 21. Spieltag am Donnerstagabend. Den Hamburgern glückte damit der vierte Sieg in Folge. Die Adler verpassten den Sprung auf Rang eins. Dort thront weiterhin Berlin, das allerdings gegen die DEG auf eigenem Eis abgefertigt wurde. Verfolger Wolfsburg zog gegen Nürnberg den Kürzeren. Frankfurt siegte gegen Augsburg und rückt auf Rang zwei vor.

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Frankfurter Torjubel
Torjubel: Auch gegen Augsburg hatten die Frankfurter was zu feiern.
© imago Zoomansicht

Den DEG Metro Stars ist die Revanche für die Niederlage im DEL-Finale 2009 bei den Eisbären Berlin gelungen. Die Düsseldorfer feierten am 21. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga am Freitagabend einen 7:3 (1:1, 3:0, 3:2)-Auswärtssieg an der Spree. Damit wiederholte sie ihren Streich vom 9. Spieltag, als man vor eigenem Publikum mit 6:2 triumphierte.

Vor 14.200 Zuschauern in Berlin, wo der Bruch einer Scheibe am Spielfeldrand in der neunten Minute für eine Unterbrechung gesorgt hatte, blieb der erste Abschnitt bei Toren von Felski für die Eisbären (8.) und Reid (18.) noch ausgeglichen. Doch Collins (21., 39.) und Courchaine (32.) brachten die Düsseldorfer auf die Siegerstraße. Im Schlussdrittel waren noch einmal Courchaine (42.), Joseph (51.) und Holzer (53.) für die Rheinländer erfolgreich, während Busch (46.) und erneut Felski (50.) nur noch Ergebniskosmetik betrieben.

Frankfurt schaffen den Sprung auf Platz zwei

Der 21. Spieltag

Der Meister bliebt aber trotz der Niederlage Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung vor den Frankfurt Lions, die sich durch einen 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)-Erfolg gegen die Augsburger Panther vor die punktgleichen Adler aus Mannheim auf Platz zwei schoben. Frankfurt stellte vor 5800 Zuschauern durch Treffer von Langfeld (17.), Blancard (28.) und Schneider (43.) bei einem Gegentor von Maurer (25.) bereits früh die Weichen auf Sieg. Beecheys Tor zum 3:2 18 Sekunden vor Schluss kam dann zu spät.

Wolfsburg patzt, Tore satt in Ingolstadt

Die Grizzly Adams Wolfsburg verpassten durch eine 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1)-Pleite nach Verlängerung gegen die Nürnberg Ice Tigers die Chance, nach Punkten mit den Berlinern gleichzuziehen. Wolfsburg führte dabei vor 1926 Zuschauern durch Treffer von Laliberte (22.) und Magowan (32.) zweimal, doch Ask (29.) und Albers (38.) schafften jeweils den Ausgleich, ehe Savage nach 4:42 Minuten in der Verlängerung den Sieg für die Franken perfekt machte.

Die torreichste Partie des Tages gab's zwischen den Kölner Haien und dem ERC Ingolstadt. Die Domstädter gewannen mit 8:5 (2:1, 2:4, 4:0) beim ERC. 4163 Fans erlebten dabei ein echtes Spektakel. Für die Gäste aus Köln, die zwischenzeitlich noch 4:5 hinten lagen, trafen dabei Bartek gleich dreimal (19., 25., 56.) und Müller (47., 53.) doppelt. Hussey (29., 33.) war für den Gastgeber zweimal erfolgreich.

Die Straubing Tigers unterlagen unterdessen zu Hause den Hannover Scorpions mit 2:3 (0:1, 2:2, 0:0). Die Niedersachsen kletterten gaben dadurch die Rote Laterne an die Krefeld Pinguine ab. Diese unterlagen vor eigenem Publikum den Iserlohn Roosters mit 2:4 (0:1, 0:3, 2:0).

Die Serie der Adler reißt in Hamburg

Vitali Aab erzielt das 3:2
Nicht aufzuhalten: Hamburgs Vitali Aab (Mi.) erzielt das 3:2 gegen Mannheim.
© imago Zoomansicht

Die Hamburg Freezers befinden sich in der DEL weiter auf der Überholspur. Die "Kühlschränke" bezwangen zum Auftakt des 21. Spieltags am Donnerstagabend die Mannheimer Adler mit 7:5 (4:2, 1:2, 2:1) und feierten ihren achten Saisonsieg. Die Kurpfälzer, bei denen Neuzugang Ahren Spylo fehlte, verloren erstmals seit Ende September wieder auf fremdem Eis.

Vor 5388 Zuschauern erwischten die Freezers einen guten Start und lagen durch Clarke Wilm und Jason King schnell mit 2:0 vorne. Doch die Adler konterten und glichen durch Markus Kink und Scott King bis zur elften Minute aus. Vitali Aab und erneut Wilm schraubten in einem packenden ersten Drittel das Ergebnis noch auf 4:2.

So abwechslungsreich ging es weiter. Colin Beardsmore und Colin Forbes verkürzten für Mannheim im Mittelabschnitt auf 4:5. Im Schlussdrittel machten dann Francois Fortier und Kimmo Kuhta alles klar, zwischenzeitlich hatte Scott King mit seinem zweiten Tor auf 5:6 verkürzt.

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20.11.2009, 23:05
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