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25.10.2009, 14:54

Licht und Schatten für deutsche Profis

Die Devils stoppen Pittsburgh

Die Siegesserie der Pittsburgh Penguins ist gerissen. Nach zuletzt sieben Erfolgen in Folge verlor der Stanley-Cup-Champion am "Super Saturday" in der NHL, an dem alle 30 Teams im Einsatz waren, 1:4 gegen die New Jersey Devils, bleibt im Osten aber vorne. Im Westen führt die Colorado Avalanche, die auch den Detroit Red Wings das Nachsehen gab. Marco Sturm und Christian Ehrhoff steuerten Vorlagen zu den Erfolgen ihrer Teams bei.

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Martin Brodeur hält dem Angriffwirbel aus Pittsburgh stand
Kein Durchkommen: Devils-Goalie Martin Brodeur hielt dem Angriffswirbel des Meisters stand.
© picture alliance Zoomansicht

Die Penguins scheiterten bei der Heimniederlage gegen New Jersey immer wieder an Devils-Goalie Martin Brodeur, der zahlreiche gute Möglichkeiten zunichte machte. Die Gäste, bei denen Mark Fraser (10.) sein erstes NHL-Tor gelang, stellten auch bei den zuvor siebenmal in Folge siegreichen Penguins eindrucksvoll ihre Auswärtsstärke unter Beweis und gewannen auf fremdem Eis in dieser Saison auch das fünften Spiel.

Die NHL

Marco Sturm schien mit den Boston Bruins beim Gastspiel in Ottawa auf eine Niederlage zuzusteuern. Anderthalb Minuten vor Ende des dritten Drittels lagen die Gäste mit 1:3 hinten. Doch dann retteten Recchi in seinem 1500. NHL-Spiel und Krejci die Bruins doch noch in die Overtime. Im Penaltyschießen sorgte Bergeron, der als einziger seinen Versuch verwandelte, für die Entscheidung für Boston. Sturm steuerte eine Torvorlage zum Sieg bei.

Gleich zwei Assists gelangen Christian Ehrhoff beim 3:1-Sieg seiner Vancouver Canucks im kanadischen Duell bei den Toronto Maple Leafs, für die sich der schlechteste Saisonstart der langjährigen Vereinsgeschichte mit der achten Pleite in Serie fortsetzt. Im zweiten kanadischen Vergleich bezwangen die Calgary Flames die Edmonton Oilers mit 6:2. Grund zum Jubeln gab es für Jochen Hecht, der mit den Buffalo Sabres nach Penaltyschießen 3:2 in Tampa Bay gewann. Der 2:2-Ausgleich war den Sabres erst 17 Sekunden vor dem Ende gelungen.

Pleiten für Atlanta, Nashville und Florida

Nicht für alle deutschen Akteure verlief der Arbeitstag positiv. Christoph Schubert und die Atlanta Thrashers kassierten mit dem 3:4 gegen die San José Sharks die dritte Niederlage in Folge, Marcel Goc und Alexander Sulzer unterlagen mit den Nashville Predators 0:2 bei den Chicago Blackhawks. Auch ein Assist von Dennis Seidenberg konnte das 1:5 seiner Florida Panthers bei den Philadelphia Flyers nicht verhindern.

Voll in Fahrt bleibt die Colorado Avalanche, die gegen die Detroit Red Wings mit 3:1 gewann und damit sechs ihrer letzten sieben Spiele für sich entschied. Die Gäste feuerten zwar stolze 49 Schüsse auf das Tor von Goalie Craig Andersen ab, konnten diesen jedoch nur einmal bezwingen. Während die Red Wings nun schon dreimal in Folge verloren haben, grüßt Colorado in der Western Conference weiter von ganz oben.

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