NHL: Goc unterliegt Hecht - Detroit verdaut den Schock
Schubert lässt die Punkte in der alten Heimat
Zwischen 2005 und 2009 hatte Schubert sein Geld bei den Ottawa Senators verdient, am Samstagabend (Ortszeit) kehrte er mit seinem neuen Klub, den Atlanta Thrashers, in die alte Heimat zurück - und ließ die Punkte brav in Kanada. Der Münchner selbst spielte unauffällig und konnte so das 2:4 - die erste Saisonniederlage für seine Thrashers - nicht verhindern. Thomas Greiss griff derweil erneut nicht ein: Der Ersatzkeeper der San Jose Sharks erlebte den 4:2-Sieg gegen die Minnesota Wild von draußen.
Sturm und Co. wachen erst ganz spät auf
Marco Sturm setzte mit den Boston Bruins den durchwachsenen Saisonstart fort: Gegen die New York Islanders jubelte der klare Favorit erst nach Penaltyschießen. Und damit mussten die Bruins zufrieden sein, schließlich führten die Gäste bis zur 51. Minute noch mit 3:0. Marc Savard, Byron Bitz und Matt Hunwick retteten das Sturm-Team aber in die Verlängerung. Irgendwie musste es auch so kommen: Schließlich hatten die Islanders in allen drei Saisonspielen bisher Extra-Schichten zu schieben - und verloren jeweils.
NHL 2009/10
Zu einem deutschen Aufeinandertreffen kam es in Nashville: Die Predators mit Marcel Goc empfingen die Buffalo Sabres mit Jochen Hecht. Und die minimalistischen Gäste (Torverhältnis nach drei Spielen: 4:3) behielten mit 1:0 die Oberhand, Mike Grier sorgte drei Minuten vor Schluss dafür, dass zumindest einer von 42 Versuchen den Weg vorbei an Nashvilles Goalie Pekka Rinne fand.
Seidenbergs Assist ist zu wenig
Mit Dennis Seidenberg konnte sich derweil wenigstens einer der deutschen Legionäre in die Scorer-Liste eintragen, allein, es half nichts. Seine Florida Panthers unterlagen den New Jersey Devils daheim nämlich mit 2:3, Seidenberg hatte das zwischenzeitliche 1:1 vorbereitet. Damit endet das Wochenende für die Panthers statt mit dem zweiten Saisonsieg mit einer miesen Bilanz: zwei Spiele, zwei Niederlagen, 4:10 Tore.
Die Nachricht war erst einmal ein Schock: Johan Franzen, schwedischer Nationalstürmer in Reihen der Detroit Red Wings, fällt mit einem Kreuzbandriss mindestens vier Monate aus. Nur gut für den Mitfavoriten, dass er auf einen topbesetzten Kader zurückgreifen kann. So gelang die Antwort auf die Frage, wie man Franzen denn kompensieren wolle, eindrucksvoll. Ville Leino (16.), Jason Williams (37.) und Tomas Holmstrom (54.) markierten die Tore beim überzeugenden 3:2-Sieg über die Washington Capitals. Die hoch gehandelten Hauptstädter mussten damit bereits die dritte Niederlage in Folge verkraften.
Der Topfavorit der Saison ist aber weiterhin Pittsburgh, der Titelverteidiger fuhr beim 5:2 in Toronto den vierten Sieg im fünften Match ein. War Superstar Sidney Crosby beim jüngsten 5:4 bei Division-Konkurrent Philadelphia Flyers trotz guter Leistung ohne Punkt geblieben, glänzte er diesmal auch als Torschütze: Zwei Überzahltore im Mitteldrittel stellten die Weichen gegen das Schlusslicht im Osten auf Sieg. Die Flyers übrigens mussten den nächsten kleinen Rückschlag verdauen, sie ließen sich von einem alten finnischen Mann ärgern: Teemu Selanne (39) brachte seine Anaheim Ducks in Philadelphia mit zwei späten Treffern noch in die Verlängerung und ermöglichte so den späteren 3:2-Erfolg im Penaltyschießen.
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