In Krefeld bezieht Jiranek seine erste Stelle als Chefcoach in der DEL. Der Trainerstuhl der Pinguine war verwaist, seitdem Igor Pavlov vor wenigen Wochen zum Ligakonkurrenten nach Köln wechselte. "Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt in Nürnberg. Aber ich möchte mich als Trainer weiterentwickeln, und da ist eine Chef-Trainer-Position in der DEL eine reizvolle Aufgabe", sagte Jiranek am Dienstag in einer Mitteilung des Vereins.
Auch Nürnbergs Manager Lorenz Funk junior sieht die Sachlage ähnlich: "Es tut natürlich weh, dass wir Martin verlieren, weil er hier in Nürnberg sehr gute Arbeit geleistet hat. Aber die Position als Cheftrainer in Krefeld ist für ihn eine Riesen-Chance."
Der 39-Jährige ist ein Nürnberger Uhrgestein und spielte insgesamt acht Jahre für die Franken. In der DEL gehört Jiranek zu den zehn besten Topscorern aller Zeiten. Während seiner 551 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse erzielte er 191 Tore und war 263-Mal der entscheidende Vorlagengeber.
Nach der erfolgreichen letzten Saison ist die Erwartungshaltung in Krefeld höher denn je. Pavlov hatte die Pinguine auf den sechsten Platz nach der Hauptrunde und damit in die Play-offs geführt, wo sie im Viertelfinale mit 3:4 an dem späteren Vizemeister Düsseldorf scheiterten.
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