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08.01.2008, 12:55

Klubchef Hertel droht mit Rückzug

Ice Tigers in der Schieflage

In der Liga sorgten die Nürnberg Ice Tigers am Wochenende für einen positiven Paukenschlag. Durch ein 8:3 über Tabellenführer Eisbären Berlin unterstrich der Vizemeister seine Titelambitionen. Doch aus wirtschaftlicher Sicht sieht es derzeit gar nicht gut aus. Hauptgesellschafter Günther Hertel hat nach einer Meldung der "Nürnberger Nachrichten" keine Lust mehr, die Lücken im Etat allein zu schließen.

Günther Hertel
Will die Last auf mehreren Schultern verteilen: Nürnbergs Alleingesellschafter Günther Hertel.
© imagoZoomansicht

Hertel, ein Unternehmer aus Wendelstein bei Nürnberg, hatte die Ice Tigers bei seiner Übernahme entschuldet und als Ziel die Meisterschaft ausgegeben. Die sportliche Entwicklung der Mannschaft von Trainer Benoit Laporte lässt durchaus hoffen, derzeit belegen die Mittelfranken Rang drei der DEL-Tabelle. Doch Hertel hob am Montag mahnend den Finger: "Wirtschaftlich sieht es gar nicht gut aus. Ich habe keine Lust mehr, noch mehr privates Geld in die Ice Tigers zu stecken", so der Klubchef. "In den nächsten zwei Wochen werden wir alles versuchen, die Zukunft des Vereins zu sichern - sollten wir das nicht schaffen, wird es nächstes Jahr kein Eishockey in Nürnberg mehr geben."

Allerdings ruderte Hertel am Dienstag gegenüber dem sid bereits wieder etwas zurück und bezeichnete die Lage als nicht so dramatisch. "Ich bin zuversichtlich, dass es auch in der kommenden Saison in Nürnberg Eishockey gibt", meinte er, betonte aber nochmals, nicht noch einmal "ein Millionen-Loch" ausgleichen zu wollen. Finanzielle Lücken waren zuletzt durch den Rückzug der Sponsoren "Wöhrl" und "Lebkuchen Schmidt" entstanden. Mit deren Geld hatte Hertel ursprünglich für eine weitere Spielzeit geplant.

Im "inneren Kreis" wurde am Montag die Lage besprochen. Zusammen mit dem früheren Hauptgesellschafter Herbert Frey und Geschäftsführer Christian Riedle sollen nun schnellstmöglich neue Geldgeber an Land gezogen und beispielsweise Spielerpatenschaften ins Leben gerufen werden.

Bis zum 25. Januar gibt sich Hertel Zeit, dann soll die Zukunft der Ice Tigers gesichert sein. Gelingt dies, sollen auch die Vertragsverhandlungen mit den Spielern beginnen, damit das Team für die kommende Saison allmählich Konturen annimmt. Ein Verkauf der Lizenz steht indes nicht zur Debatte. Der Vertrag mit der Arena in Nürnberg fixiert eine Partnerschaft mit den Eishockey-Profis bis 2012. Entweder spielen die Ice Tigers bis dahin in direkter Nachbarschaft des Fußballstadions - oder gar nicht.

 

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