Die Panthers, die ohne ihren verletzten Stammgoalie Jose Theodore angetreten waren, zeigten Moral in Newark. Nach Toren von Steve Bernier und Ilja Kovalchuk lagen sie schon mit 0:2 im Hintertreffen, schafften jedoch im Mittelabschnitt den Ausgleich.
Kris Versteeg nach schöner Vorarbeit von Routinier Stephen Weiss sowie Sean Bergenheim nach starker Energieleistung von Marcel Goc (19:55 Eiszeit, ein Torschuss) egalisierten zum 2:2. Theodore-Vertreter Scott Clemmensen parierte einige Male spektakulär und rettete die Panthers in die Verlängerung.
Dort brachte dann Travis Zajac mit seinem Tor zum 3:2 die Entscheidung in Spiel sechs und führte das siebte Duell in Florida herbei. Der Center traf nach einem schnellen Angriff auf Zuspiel von Ilya Kovalchuk ins Netz.
Panthers-Trainer Kevin Dineen zog hernach den Hut vor der Leistung des Gegners. "Das war das beste Spiel von New Jersey in der Serie, sie waren wirklich richtig verzweifelt", sagte Dineen.
Florida, für das Marco Sturm knapp 13 Minuten auf dem Eis stand und einen Schuss aufs Tor abfeuerte, hat am Donnerstag Heimrecht und kann mit einem Sieg erstmals seit 1996 wieder eine Play-off-Serie für sich entscheiden.
Während im Westen also alle vier Zweitrundenteilnehmer feststehen (St. Louis Blues gegen Los Angeles Kings, Phoenix Coyotes gegen Nashville Predators), fehlen im Osten noch drei Entscheidungen. Meister Boston Bruins um Dennis Seidenberg muss gegen die Washington Capitals ebenso vor eigenem Publikum ins siebte Spiel wie Primus New York Rangers gegen die Ottawa Senators. Beide Favoriten wehrten in Spiel 6 auswärts einen "Matchball" ab. Einzig die Philadelphia Flyers konnten sich in der legendären Pennsylvania-Serie gegen die Pittsburgh Penguins mit 4:2 bereits durchsetzen.
New Jersey Devils - Florida Panthers 3:2 n.V.
Play-off-Stand: 3:3
