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24.11.2011, 10:04

Boston feiert zehnten Sieg in Serie - Pleite für Pittsburgh

Seidenberg gibt Ehrhoff das Nachsehen

In der vergangenen Saison musste sich Christian Ehrhoff (damals noch mit den Vancouver Canucks) im Stanley-Cup-Finale den Boston Bruins und Dennis Seidenberg beugen. Am Mittwoch traf er mit seinem neuen Team, den Buffalo Sabres, erneut auf die Bruins - wieder erfolglos. Das 4:3 nach Penaltyschießen bedeutete für den Champion den zehnten Erfolg in Serie.

Christian Ehrhoff gegen Brad Marchand
Und am Ende siegen die Bruins: Christian Ehrhoff zog gegen den Meister (r. Marchand) mal wieder den Kürzeren.
© Getty ImagesZoomansicht

Das Spiel, in dem sowohl Seidenberg (25:01 Min.) und Ehrhoff (25:42) gewohnt viel Eiszeit erhielten, hatte für die Gastgeber, bei denen auch Jochen Hecht nach überstandener Gehirnerschütterung erstmals in dieser Saison mitwirkte, dabei alles andere als schlecht begonnen. Ehrhoff brachte sein Team in der zwölften Minuten mit einem satten Schlagschuss in Überzahl in Führung, die Vanek ebenfalls im Powerplay ausbaute (16.). Kurz vor Ende des Mittelabschnitts lagen die Sabres 3:1 vorne, ehe Marchand (37.) und Chara (44.) die Verlängerung herbeiführten. Da dort kein Tor fiel, musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen: Pouliot verwandelte in der fünften Runde den siegbringenden Versuch für die Bruins. Nachdem der amtierende Stanley-Cup-Sieger zu Saisonbeginn nur schwer in die Gänge kam, stehen nun schon zehn Erfolge in Serie zu Buche.

Durch den Sieg behaupteten die Bruins in der Northeast Division die Tabellenführung vor den punktgleichen Toronto Maple Leafs, die am Mittwoch nicht im Einsatz waren. Buffalo liegt mit 25 Zählern nur einen Punkt hinter dem Duo.

Erster Rückschlag für Crosby

Zwei Tage nach seinem umjubelten Comeback beim 5:0 gegen die New York Islanders mit zwei Toren und zwei Vorlagen musste Superstar Sidney Crosby mit den Pittsburgh Penguins eine überraschende Heimniederlage einstecken. Gegen die St. Louis Blues unterlagen die "Pens" mit 2:3 nach Verlängerung. Pietrangelo gelang in der Schlussminute der Overtime der Siegtreffer. Crosby ging diesmal leer aus. Trotz der Niederlage liegen die Penguins weiter an der Spitze der Eastern Conference.

Niemi zeigt es seinem Ex-Klub

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Im Westen führen die formstarken Minnesota Wild, die mit dem 3:2 gegen die Nashville Predators den fünften Sieg in Folge feierten. Das Topspiel der Conference entschieden die San José Sharks gegen die Chicago Blackhawks für sich. Verteidiger Demers erzielte den einzigen Treffer des Abends und bescherte den Sharks den vierten Erfolg in Serie, der für die Blackhawks gleichzeitig die vierte Niederlage hintereinander bedeutete. Goalie Antti Niemi parierte gegen das Team, mit dem er 2010 die Meisterschaft gewonnen hatte, 34 Schüsse und feierte gegen die zweitbeste Offensive der Liga (71 Tore, Philadelphia erzielte 77) seinen ersten Shutout der Saison.

24.11.11
 
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