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04.11.2011, 10:07

Für Pittsburgh gibt es in San José nichts zu holen

Starker Greiss nutzt seine Chance

Chance genutzt: Der früh eingewechselte deutsche Nationaltorhüter Thomas Greiss hatte maßgeblichen Anteil daran, dass seine San José Sharks im Shootout gegen die Pittsburgh Penguins gewannen. Für die anderen Deutschen lief es am Donnerstag nicht so gut. An der Spitze stehen im Osten und Westen jeweils Teams aus Kanada, vor allem die Edmonton Oilers laufen derzeit heiß.

Thomas Greiss
Viel Betrieb: Thomas Greiss parierte gegen Pittsburgh 29 von 30 Schüssen.
© Getty ImagesZoomansicht

Im Heimspiel gegen Pittsburgh erwischten die Sharks einen Katastrophenstart: Engelland brachte die Gäste nach nur 24 Sekunden in Führung, Malkin, der den ersten Treffer vorbereitet hatte, legte nach 2:04 Minuten nach! Das war's für Sharks-Goalie Niemi, Ersatzmann Greiss kam aufs Eis - und nutzte seine Chance. Insgesamt parierte der deutsche Nationaltorhüter 29 Schüsse, nur einen von Malkin - zum 1:3 - musste er im Mittelabschnitt passieren lassen. Clowe und McGinn retteten die Sharks mit ihren Treffern im Schlussdrittel ins Penaltyschießen. Dort war Greiss von den Penguins nicht zu überwinden, Clowe hingegen gelang gegen Gästetorhüter Fleury der siegreiche Versuch.

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"Ich kam schnell rein. Es war ziemlich überraschend", sagte Greiss nach seiner starken Leistung: "Es war die Entscheidung des Trainers. Wir sind recht schnell zurückgekommen. Ich habe einfach mein Bestes gegeben und versucht, die Pucks zu stoppen." Was ihm fast perfekt gelang. Pittsburgh kann sich Reisen nach San José eigentlich sparen: Die Niederlage am Donnerstag bedeutete die achte in Serie im "Shark Tank", wo die "Pens" zuletzt im Oktober 1997 gewannen.

Herbe Pleite für Vancouver

Für die anderen deutschen Profis, die am Donnerstag im Einsatz waren, lief der Abend weniger erfolgreich. Alexander Sulzer kassierte mit den Vancouver Canucks eine herbe, in der Höhe aber vollauf verdiente, 1:5-Pleite gegen die Minnesota Wild. Hamhuis schoss die Kanadier zwar nach 140 Sekunden in Führung, doch danach nahm das Unheil seinen Lauf. Cullen (zwei Tore, ein Assist) und Bouchard (ein Tor, zwei Assists) verbuchten bei Minnesota jeweils drei Scorerpunkte.

Das Duell der Florida Panthers (mit Marcel Goc und Marco Sturm) gegen die Chicago Blackhawks ging beim Stand von 2:2 ins Penaltyschießen. Dort behielt der Meister von 2010 die Oberhand, Superstar Kane sorgte für die Entscheidung. Blackhawks-Goalie Crawford hatte zuvor mit 41 Paraden geglänzt. Nach drei Siegen in Folge liegt Chicago in der Western Conference auf Platz zwei.

Höhenflug in Kanada: Oilers und "Leafs" an der Spitze

Das Team der Stunde bleiben die Edmonton Oilers, die mit dem 3:0 bei den Los Angeles Kings schon den sechsten Erfolg in Serie einfuhren und im Westen ganz vorne stehen. Mit den Toronto Maple Leafs läuft derzeit noch ein zweites Team aus Kanada heiß. Die "Leafs" feierten bei den Columbus Blue Jackets einen 4:1-Erfolg und behaupteten die Spitze im Osten. Den Saisonstart völlig in den Sand gesetzt haben die Detroit Red Wings, die gegen die Calgary Flames die nächste Pleite kassierten (1:4).

04.11.11
 
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