
Der deutsche Meister findet in dieser Saison nicht in die Spur. Nach zwei souveränen Siegen gegen München und Mannheim (beide 5:2) mussten die Eisbären sich an diesem Wochenende zwei Mal den Panthern geschlagen geben. Zunächst beim 2:4 in Ingolstadt, nun beim 2:3 in Augsburg. Die Reise in den Süden hat sich für die Hauptstädter wahrlich nicht gelohnt. Berlin gewann zwar das zweite Drittel mit 2:0, musste sich im ersten und letzten Spielabschnitt jedoch mit 0:1 und 0:2 geschlagen geben. Berlin ist nun punktgleich vor Krefeld und Augsburg Vierter.
Die Partie am Seilersee in Iserlohn wurde erst in der Nachspielzeit entschieden. Ingolstadt hatte das ganze Spiel über in Führung gelegen. York gelang allerdings in der 49. Minute der Ausgleich für Iserlohn, das sich immer wieder herangekämpft hatte. Doch bereits in der ersten Minute der Overtime schoss Sulzer die Gäste zum Sieg.
Zwei Tage nach dem Sieg gegen die Kölner Haie (4:1) wurde der EHC München von anderen Rheinländern auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. In Krefeld verlor München mit 1:4. Bereits nach drei Spielminuten hatte es 2:1 für die Pinguine gestanden. Blank traf zweimal für die Gastgeber, Hinterstocker glich zwischenzeitlich aus.
Nach einem torlosen ersten Drittel brachten Stephens und Ticar die Haie Mitte des zweiten Spielabschnitts mit 2:0 in Führung. Jass verkürzte knapp drei Minuten vor der zweiten Pause. Noch bevor die Sirene allerdings erklingen konnte, stellte Tripp den alten Abstand wieder her. Nach dem erneuten Anschlusstreffer durch Ciernik sorgten wiederum Ticar und Minard für den 5:2-Endstand im letzten Drittel.
In Niedersachen sah es zwischenzeitlich so aus, als würde Wolfsburg Punkte für den Anschluss in der Tabelle sammeln. Moore brachte die Gastgeber Mitte des zweiten Drittels gegen Straubing in Führung. Diese hatte bis zwölf Minuten vor dem Ende Bestand, als Lewis zum Ausgleich traf. Sechs Minuten vor dem Ende schoss Germyn den Sieg für die Tigers heraus.
9.315 Zuschauern in Mannheim sahen beim 6:3 (0:1, 5:1, 1:1) ein herausragendes Mitteldrittel ihrer Adler gegen die Ice Tigers aus Nürnberg. Damit verteidigten die Kurpfälzer ihre Tabellenführung gegen den Angriff der Kölner Haie. Die Franken gingen durch Tim Schüle (6.) zwar in Führung, doch im zweiten Abschnitt drehten Adam Mitchell (22.), Florian Kettemer (27.), Yanick Lehoux (30.) und Matthias Plachta (35./36.) die Partie und machten schon alles klar. Für Nürnberg konnten Connor James (39.) und Yan Stastny (53.) nur noch verkürzen. Mannheims Marcus Kink (60.) stellte schließlich den Endstand her.
| Pl. | Verein | Tore | Pkte. | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Adler Mannheim | 78:60 | 45 |
| 2 | ![]() | Kölner Haie | 72:56 | 42 |
| 3 | ![]() | Hamburg Freezers | 70:58 | 40 |
| 4 | ![]() | Eisbären Berlin | 87:70 | 39 |
| 5 | ![]() | Krefeld Pinguine | 64:58 | 36 |
| 6 | ![]() | ERC Ingolstadt | 69:64 | 36 |
| 7 | ![]() | Augsburger Panther | 56:67 | 36 |
| 8 | ![]() | Hannover Scorpions | 56:52 | 35 |
| 9 | ![]() | Thomas Sabo Ice Tigers | 76:72 | 34 |
| 10 | ![]() | Straubing Tigers | 57:59 | 33 |
| 11 | ![]() | EHC Red Bull München | 50:56 | 29 |
| 12 | ![]() | Iserlohn Roosters | 52:67 | 28 |
| 13 | ![]() | Düsseldorfer EG | 58:82 | 24 |
| 14 | ![]() | Grizzly Adams Wolfsburg | 53:77 | 20 |