| Vereinsname: | Straubing Tigers |
| Anschrift: | Straubing Tigers Landshuter Straße 23 94315 Straubing Telefon: 0 94 21 - 56 95 69 Telefax: 0 94 21 - 54 37 70 |
| Internet: | http://www.straubing-tigers.de/ |

Zwei Tage nach dem überraschenden Play-off-Auftakterfolg der Straubing Tigers in Wolfsburg (2:1) wollten die Niederbayern nun zu Hause nachlegen. Vom Eröffnungsbulli weg machten die Hausherren Dampf und stürmten nach vorne: Bereits in den ersten 70 Sekunden brachte Straubing schon drei gefährliche Scheiben auf das von Dshunussow gehütete Tor. Im Powerplay zeigten sich die Tigers dann tödlich: Bei Zwei-Mann-Überzahl suchte Verteidiger St Jacques den Abschluss, Meunier fälschte ab und traf so zur Führung (8.). Die Grizzly Adams waren fortan zumindest wieder mit vier Feldspielern auf dem Eis, konnten das 0:2 aber nicht verhindern: Elfring zog ab und traf den Schlittschuh eines Kollegen. Von da sprang der Puck ins Netz (9.).
Satt waren die Tigers aber deshalb noch lange nicht. Als eine Strafe gegen Wolfsburgs Beardsmore angezeigt war, nahm Straubing einen sechsten Feldspieler aufs Eis und nutzte die erneute Überzahlsituation zum 3:0: Whitecotton donnerte den Puck mit einem direkten Schlagschuss unter die Latte (15.).
Völlig überforderte und viel zu passiv agierende Gäste erlebten auch im zweiten Abschnitt ihr blaues Wunder: Die Niederbayern setzten trotz des komfortablen Vorsprungs nach, blieben aggressiv und gefährlich: Erst scheiterte Sparre an einer Dshunussow-Parde, doch Schönberger konnte zum 4:0 abstauben (27.). Gut eine Minute später, in einer weiteren Powerplay-Situation, lief Germyn im spitzen Winkel auf das Gehäuse zu und schweißte den Hartgummi in den kurzen Winkel (28.) zum 5:0.
Dshunussow hatte genug und wurde von Ersatztorwart Lang ersetzt. Der Albtraum sollte für die Niedersachsen aber kein Ende nehmen: Stewart umkurvte das Tor von hinten und führte den Puck im Fallen gegen den Handschuh von Lang - das 6:0 (35.). Während die La-ola-Welle durch das Straubinger Eisstadion schwappte, rang die beste Defensive der Hauptrunde (nur 122 Gegentreffer) um Fassung.
Auch im Schlussdrittel hatten die Tigers kein Erbarmen. St Jacques feuerte - natürlich in Überzahl - einen präzisen Schlagschuss in die Maschen (43.) und schraubte den Spielstand auf 7:0. Von Wolfsburgs Top-Scorer Milley, Star-Spielern wie Hospelt oder der besten Offensive der Hauptrunde war nichts zu sehen. Tigers-Goalie Brust durfte ein Shutout feiern.
Durch diesen überzeugenden Kantersieg führt Straubing die Serie nun mit 2:0 an. Langsam aber sicher entwickeln sich die Tigers vom Geheimtipp zum ernstzunehmenden Titelkandidaten. Wolfsburg hat am Sonntag (14.30 Uhr) die Chance auf Wiedergutmachung in Spiel drei.

Die Adler fliegen weiter in Richtung Halbfinale. Beim Auswärtsspiel in Hamburg setzten sich die Mannheimer mit 8:1 durch. Nationalspieler Kink eröffnete den Torreigen schon in der 3. Minute. Seine DEB-Kollegen Ullmann (5., 23., beide in Überzahl) und Niki Goc (25.) legten nach und sorgten für einen 4:0-Vorsprung. Gegen Ende des zweiten Durchgangs gelang Aubin der Ehrentreffer (37.), Kink stellte den alten Abstand wieder her (40.).
Im dritten Abschnitt untermauerte Mannheim weiter seine Titel-Ambitionen. Mitchell münzte eine Powerplay-Gelegenheit einmal mehr in einen Treffer um und erhöhte auf 6:1 (47.). Yannic Seidenberg (54.) und El-Sayed (60.) sorgten schließlich noch für den 8:1-Endstand. Damit führen die Adler die Serie mit 2:0 an und brauchen nur noch zwei Siege, um die Best-of-seven-Runde für sich zu entscheiden. Am Sonntag (14.30 Uhr) sind die Freezers in der Kurpfalz gefordert.
Düsseldorf hat auf heimischen Eis ein eindrucksvolles Comeback hingelegt. In Spiel zwei gegen den ERC Ingolstadt setzte es einen 5:1-Kantersieg. Der künftige Nürnberger Reimer brachte die DEG früh in Front (4.). Im zweiten Drittel bauten Courchaine (23.), Kreutzer (39., in doppelter Überzahl) und eine Sekunde vor der Pausensirene Gordon (40., in Überzahl) die Führung auf 4:0 aus.
Im dritten Durchgang schlug Reimer erneut zu (42., in Überzahl). Dem ERC gelang durch Derek Hahn noch der Ehrentreffer in Unterzahl (16.). Damit gleichen die Metro Stars die Serie auf 1:1 aus. Für das dritte Viertelfinalspiel am Sonntag (14.30 Uhr) in Ingolstadt ist wieder alles offen.


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| Vereinsname: | Düsseldorfer EG |
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