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02.03.2010, 22:40

DEL: Spitzenduo siegt - Krefeld holt auf

Lions zeigen die Krallen

Die Olympia-Pause ist vorbei, die Deutsche Eishockey Liga startete heute Abend mit dem 52. Spieltag in die Endphase der Hauptrunde. Meister Berlin, der die Tabelle souverän anführt, ließ Köln, das um die Pre-Play-offs kämpft, abblitzen. Im direkten Duell um die Play-offs feierte Frankfurt in Hannover einen wichtigen Erfolg. Auch Ingolstadt brachte von der Reise nach Iserlohn Punkte mit und schaffte so den Sprung in die Top sechs des Tableaus.

Schlechte Sicht für Ingolstadts Keeper Pätzold
Eng war's in Iserlohn: Die Sparre-Brüder (vo.) beim Ansturm auf das Tor von Dimitri Pätzold (Ingolstadt).
© imagoZoomansicht

Die Eisbären Berlin, souveräner Tabellenführer, sind bereits für die Play-offs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) qualifiziert. Der Titelverteidiger empfing am Dienstagabend (19.30 Uhr) die Kölner Haie, die den Ansturm der Iserlohn Roosters und der Krefeld Pinguins auf den von den Rheinländern besetzten Rang zehn verteidigen wollen.

In Berlin keimte für Köln beim 4:1 nur einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn auf, als Müller (43.) den Rückstand - Regehr (12.) und Mulock (17.) trafen für die Gastgeber - verkürzte. Friesen (48.) und Felski (55.) sicherten den letztlich ungefährdeten Sieg der Hauptstädter.

Wolfsburg souverän, Nürnberg überrascht

Im Rennen um Rang zwei legten die Grizzly Adams Wolfsburg gegenüber den spielfreien DEG Metro Stars vor. Nach torlosem ersten Drittel ebneten drei Treffer binnen fünf Minuten (Furchner, 33., Sarno, 37., Laliberte, 38.) den Weg zum 4:0 gegen Schlusslicht Kassel Huskies.

Ähnliche Voraussetzungen galten für die Partie zwischen den viertplatzierten Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg, die den Vorletzten Hamburg Freezers empfingen. Hier aber erlebten die Franken eine böse Überraschung: Nach Leebs Führungstor (8.) glichen die Hanseaten aus (Karalahti, 49.), in der Overtime sicherte King nach 2:18 gar den überraschenden Erfolg der Gäste.

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ERC und Pinguine pirschen sich an

Nürnberg (82 Punkte) spürt so wieder den Atem von Frankfurt: Die Lions setzten sich bei den Hannover Scorpions (77) im direkten Duell um Rang sechs durch. Rick Chernomaz, Headcoach der Frankfurter, hat die direkte Qualifikation für die Play-offs im Auge: "Wir brauchen aus den letzten acht Spielen fünfzehn Punkte, dann sind wir sicher unter den ersten Sechs. Und genau das ist unser Ziel", wurde der Kanadier auf der Lions-Website zitiert.

Bei den Niedersachsen machten die Gäste schon mal den Anfang. Beim 4:3 war sogar ein Punkt mehr drin, denn die Hessen führten mit 2:0 und 3:1, ehe Goc die Niedersachsen in die Overtime rettete. Periard, der wie Ulmer doppelt traf, sorgte schließlich für den Siegtreffer und für nunmehr 80 Punkte auf der Habenseite.

Konkurrenz droht nun auch noch vom ERC Ingolstadt, der bei einem Spiel weniger als Frankfurt und Nürnberg mit einem 4:3 bei den Iserlohn Roosters (64) sein Punktekonto auf 78 Zähler hochschraubte.

Während es Iserlohn verpasste, sich an Köln vorbeizuschieben, hat sich Krefeld im Rennen um Platz zehn wieder in Stellung gebracht: Die Pinguine schickten Straubing mit 4:1 nach Hause zurück - Stephens traf dopppelt.

In einer weiteren Partie siegte Mannheim gegen Augsburg mit 4:2 - die Adler hielten damit die vage Hoffnung auf Rang sechs am Leben.

02.03.10
 
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