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20.02.2019, 17:08

Oberfranken sondieren den Markt

Mit neuem Sportdirektor zurück zum 'Bamberger Weg'

Nun ist auch Sportdirektor Ginas Rutkauskas weg. Brose Bamberg setzt seinen personellen Umbruch fort. Auf der Suche nach einem Nachfolger wollen die Oberfranken nichts überstürzen.

Mit Bamberg wieder in der Erfolgsspur: Präsident Norbert Sieben, Michael Stoschek (Aufsichtsratsvorsitzender) und Geschäftsführer Arne Dirks
Mit Bamberg wieder in der Erfolgsspur: Präsident Norbert Sieben, Michael Stoschek (Aufsichtsratsvorsitzender) und Geschäftsführer Arne Dirks.
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Nach der Trennung von Sportdirektor Ginas Rutkauskas will Brose Bamberg in den nächsten Wochen einen Nachfolger finden. "Wir sondieren den Markt", sagte ein Sprecher des einstigen Serienmeisters der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Der Klub wolle sich dabei keinen Zeitdruck machen.

Die Bamberger hatten tags zuvor die Trennung mit sofortiger Wirkung vom Litauer Rutkauskas verkündet. "Bei den laufenden Planungen für die kommende Saison hat sich gezeigt, dass er und wir unterschiedlicher Auffassung über die Mannschaftszusammenstellung sind. Wir wollen gezielt zurück zu unserer Identität, zum 'Bamberger Weg', in dessen Zentrum die Entwicklung junger Spieler steht", erklärte der neue Geschäftsführer Arne Dirks.

Rutkauskas hatte im Sommer 2017 einen Dreijahresvertrag bei den Bambergern unterzeichnet und die Nachfolge von Daniele Baiesi angetreten, der zum Ligarivalen FC Bayern München gewechselt war. Rutkauskas wird in den nächsten Tagen sein Büro räumen.

Neben Rutkauskas hat sich Brose auch von Felix Czerny getrennt, dem bisherigen Trainer der Nachwuchsmannschaft Baunach Young Pikes. Vorerst übernehmen der bisherige Assistenztrainer Mario Dugandzic und Yassin Idbihi die Betreuung.

Großer Umbruch - erster Titel

Damit haben die Bamberger einen großen personellen Umbruch hinter sich. Der sechsmalige Pokalsieger hatte sich erst vor rund fünf Wochen von Trainer Ainars Bagatskis getrennt. Der Lette war erst vor dieser Saison als Nachfolger von Luca Banchi verpflichtet worden. Auf Bagatskis folgte der Italiener Federico Perego aus dem eigenen Trainerstab. Mit dem erst 34-Jährigen holten die Bamberger am Sonntag im Pokal-Finale gegen ALBA Berlin nach der titellosen Vorsaison wieder eine Trophäe nach Franken.

Dirks wiederum hatte zum Jahreswechsel die Deutsche Volleyball Sport GmbH verlassen und war nach finanziellen Querelen Rolf Beyer als Geschäftsführer bei den Bambergern nachgefolgt. Der Verein hatte sich nach mehr als vier Jahren Ende November 2018 von Beyer getrennt.

dpa

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