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29.06.2018, 21:27

Nächster Erfolg in der WM-Qualifikation

Weiße Weste: Schröder-Show gegen Österreich

Die Bilanz der deutschen Basketballer in der Qualifikation für die WM 2019 in China bleibt makellos. In Braunschweig gewinnt die DBB-Auswahl am Freitag gegen Österreich auch das fünfte Spiel, in seiner Geburtsstadt glänzte NBA-Jungstar Dennis Schröder.

Dennis Schröder
Fuhr mit Deutschland den nächsten Sieg in der WM-Quali ein: NBA-Profi Dennis Schröder.
© imagoZoomansicht

Angeführt vom überragenden NBA-Jungstar Dennis Schröder haben die deutschen Basketballer in der Qualifikation für die WM 2019 im fünften Spiel den fünften Sieg gefeiert. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl gewann gegen Österreich mit 85:63 (47:33) und bleibt Tabellenführer der Gruppe G. Der 24 Jahre alte Schröder von den Atlanta Hawks wurde am Freitagabend in seiner Heimatstadt Braunschweig mit 25 Punkten Topscorer und lieferte phasenweise eine ansehnliche Show auf dem Parkett.

Die DBB-Auswahl hatte sich zwar schon vor dem Erfolg einen der ersten drei Plätze gesichert, wichtig war der Sieg trotzdem, weil die Punkte in die Hauptrunde mitgenommen werden. In dieser zweiten Phase der Qualifikation werden ab September vier Sechsergruppen gebildet. Die ersten Drei jeder Gruppe dürfen an der WM 2019 in China teilnehmen. Am Montag geht es im abschließenden Erstrundenspiel in Novi Sad gegen Serbien um den Gruppensieg.

Schröder von Beginn an tonangebend

Schröder übernahm früh Verantwortung, machte zwölf der ersten 20 deutschen Punkte, verteilte clever die Bälle und spornte seine Kollegen immer wieder an. Für den Point Guard war es der erste Einsatz im Nationalteam seit dem Viertelfinal-Aus bei der EM 2017. Alle bisherigen WM-Qualifikationsspiele - darunter auch das 90:49 im Hinspiel gegen Österreich - musste er auslassen, da parallel in der NBA gespielt wurde und die Profis keine Freigabe erhielten.

Viele der 6731 Zuschauer in der ausverkauften Volkswagen Halle waren gekommen, um Schröder erstmals wieder an alter Wirkungsstätte zu sehen. Bis vor fünf Jahren hatte er beim Braunschweiger Bundesligisten gespielt, ehe der pfeilschnelle Aufbauspieler 2013 den Sprung in die NBA schaffte. Zwar führten die Gastgeber nach dem ersten Viertel 22:16, doch schon nach 15 Minuten kassierte Schröder sein drittes Foul und musste zunächst auf der Bank pausieren.

14-Punkte-Vorsprung zur Pause

Die DBB-Auswahl fing sich jedoch auch ohne Schröder und erspielte sich dank der treffsicheren Robin Benzing und Niels Giffey bis zur Halbzeit einen komfortablen Vorsprung (47:33). Der zweite deutsche NBA-Profi Maxi Kleber (Dallas Mavericks) zeigte zumindest gute Ansätze in der Verteidigung, allerdings erlaubten sich die Deutschen unter den Körben Schwächen und gaben zu viele Rebounds einfach her.

Auch deswegen kamen die Gäste um ihren einzigen NBA-Spieler Jakob Pöltl von den Toronto Raptors nach der Pause wieder bis auf fünf Punkte heran (45:50). Anschließend besann sich der Favorit jedoch auf seine Stärken, arbeitete in der Offensive deutlich konzentrierter und konnte die Siegesserie so verdient ausbauen.

dpa/pau

 

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