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07.06.2018, 17:30

Superstar der Golden State Warriors schlägt Cleveland fast allein

"Einer der Besten": Loblieder für "Assassine" Durant

Die Finalserie der NBA ist quasi entschieden, obwohl sie gerade erst begonnen hat: Nach dem 110:102 der Golden State Warriors bei den Cleveland Cavaliers steht es 3:0. Dabei lieferten die Cavs eine insgesamt starke Vorstellung ab und dominierten sogar in den ersten beiden Vierteln. Vieles stimmte. Doch ein Mann war einfach nicht zu halten: der hochgelobte Superstar Kevin Durant.

Kevin Durant
Überragend: Kevin Durant.
© Getty ImagesZoomansicht

2,06 Meter Körpergröße, extrem lange Arme, perfekte Würfe von Downtown sowie nicht zu verteidigende Fadeaways nahe der Reuse - Kevin Durant hat am Donnerstag (Ortszeit) im Alleingang abermals unter Beweis gestellt, warum er aktuell einer der besten Basketballer ist. Der 29-Jährige überragte beim 110:102-Sieg seiner Warriors, womit in der Finalserie auf 3:0 gestellt wurde, nach allen Regeln der Kunst.

Genauer: Durant brachte die Cavaliers mit famosen 43 Punkten, darunter sechs von neun Dreiern, 13 Rebounds und sieben Assists zur Verzweiflung - denn die Hausherren spielten in der anfangs mächtig lautstarken Quicken Loans Arena im Gesamtverbund richtig stark auf, hatten zu Beginn dank aggressiver Spielweise beinahe jeden Rebound, führten nach einem krachenden Alley oop von LeBron James (33 Punkte/10 Rebounds/11 Assists) mit 12:4 oder nach einem Dreier des sehr guten Kevin Love (20/13/3) mit 45:35.

Akteure wie der seit seinem Wechsel 2018 von den Utah Jazz arg harmlose Rodney Hood (15/6) oder der zuletzt unglücklich auffallende J.R. Smith (13/4) liefen obendrein heiß - und der gesamte Abwehrverbund schaffte es, gleich zwei Stars der Dubs vollkommen in Schach zu halten. Denn vom jüngst nach NBA-Rekord gefeierten Steph Curry (11/5/6, nur 3 von 16 aus dem Feld) oder Klay Thompson (10/4/2) war an diesem Abend arg wenig zu sehen.

LeBron James adelt "KD"

Sogar der große Star der Cavs war nach dieser Show von Durant tief beeindruckt. Der Star sei wie "ein Assassine" und "einer der besten Spieler, gegen die ich je gespielt habe", sagte James nach der dritten Niederlage im dritten Spiel dieser Best-of-seven-Serie. "KD" sei gar "einer der Besten, den diese Liga jemals gesehen hat".

Mit seinen 43 Punkten, darunter der entscheidende wie schier unglaubliche Dreier 49,8 Sekunden vor Schluss aus 33 Fuß Entfernung zum 106:100, stellte Durant übrigens eine persönliche Play-off-Bestmarke auf.

"Was er heute abgeliefert hat, war unglaublich", sagte Warriors-Coach Steve Kerr hinterher über die Leistung seines Schützlings - und fügte etwas sprachlos an: "Einige seiner Würfe... Ich glaube, niemand anderes in der Welt kann diese Würfe verwandeln. Er war unglaublich."

Durant mit einer Kopie?

Kevin Durant im Duell mit Kevin Love
Nicht zu verteidigen: Kevin Durant, hier aus Downtown und im Duell mit Kevin Love.
© Getty ImagesZoomansicht

Sein famoser Wurf zum vorentscheidenden 106:100 erinnerte übrigens stark an eine Szene aus der letztjährigen Finalserie zwischen beiden Teams. Auch im vergangenen Jahr traf Durant im dritten Spiel aus fast identischer Position einen Dreier und führte die Warriors damit zum Auswärtssieg in Cleveland.

Auf die Frage, ob er sich darüber im Klaren war, wie ähnlich sich die beiden Würfe waren, antwortete der in Washington geborene Durant: "Nein, überhaupt nicht."

Dem Titelverteidiger, der zum vierten Mal in Folge im NBA-Finale auf die Cavaliers trifft, fehlt nur noch ein Sieg, um die dritte Meisterschaft in vier Jahren einzutüten. Oder schlägt Cleveland nochmals zurück? Cavs-Trainer Tyronn Lue sagt: "Alle (Niederlagen) sind enttäuschend, aber wir haben gut gespielt. Du denkst, du wirst das Spiel gewinnen, wenn du Steph bei elf und Klay bei zehn Punkten hältst, aber Durants Fähigkeiten im Eins-gegen-eins haben sie gerettet. Durant hatte einfach ein unglaubliches Spiel."

Es ist fast so, als würde man gegen die Patriots spielen. Sie werden sich nicht selbst schlagen. Der Spielraum für Fehler existiert einfach nicht.LeBron James vergleicht Golden State mit NFL-Team New England

"Es ist natürlich eine schmerzhafte Niederlage und wir hatten unsere Chancen", ergänzt James. "Wir haben am Freitag eine weitere Gelegenheit in eigener Halle zu gewinnen." Der "King" weiß aber auch - und zieht dabei einen Vergleich mit der NFL: "Es ist fast so, als würde man gegen die New England Patriots spielen. Sie werden sich nicht selbst schlagen. Der Spielraum für Fehler existiert einfach nicht."

Was dem Außenseiter obendrein wenig Hoffnung macht: Noch nie konnte eine Mannschaft in der Geschichte der NBA einen 0:3-Rückstand in den Play-offs wettmachen, Cleveland vor zwei Jahren immerhin ein 1:3 im Finale. Vielmehr droht aber der "Sweep", ein 0:4 - das es zuletzt 2007 gab, als Cleveland gegen die San Antonio Spurs deutlich verlor.


Die Finalserie der NBA-Play-offs zwischen den Golden State Warriors um Kevin Durant und den Cleveland Cavaliers um LeBron James - jedes Spiel live und auf Abruf bei DAZN. Jetzt Gratismonat starten und kein Highlight verpassen.

mag

Video zum Thema
NBA, Highlights- 07.06., 06:45 Uhr
43 Punkte: Durant führt Warriors zum dritten Sieg
Die Golden State Warriors gewinnen in der Finalserie gegen die Cleveland Cavaliers auch das dritte Spiel. Überragender Mann beim 110:102-Sieg war Kevin Durant, der 43 Zähler, 13 Rebounds und 11 Assists für sich verbuchen konnte.
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Anschrift:Golden State Warriors
1011 Broadway
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Internet:http://www.nba.com/warriors/


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